Ihr SAT.1 Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen

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Weitere Nachrichten im Überblick

Jan. 4, 2023

Kritik an Wirtschaftspolitik in Rheinland-Pfalz — Viele Grundsteuererklärungen fehlen — Jährliche Missbrauchsberichte im Bistum Trier geplant
Anmoderation:
In der vergangenen Nacht ist in Gießen ein 27-jähriger Mann aus Eritrea bei einem Messerangriff lebensgefährlich verletzt worden. Kurze Zeit später nahm die Polizei einen Tatverdächtigen fest, zu dem sie keine näheren Angaben machte. Vor dem Messerangriff soll es innerhalb einer Gruppe heftigen Streit gegeben haben. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten:
Kritik an Wirtschaftspolitik
Nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern Rheinland-Pfalz muss die Politik im Land deutlicher erkennen, dass die Unternehmen derzeit im Krisenmodus arbeiten. Beim Thema Fuel Switch, also dem Wechsel von Erdgas auf Öl, sei der politische Entscheidungsprozess sehr zäh. Politik und Verwaltung seien mitunter noch coronamüde und nicht ausreichend digitalisiert. Bei der konjunkturellen Entwicklung in diesem Jahr hänge viel davon ab, wie die Politik auf die Herausforderungen reagiere.
Viele Grundsteuererklärungen fehlen
Rund vier Wochen vor dem Ende der Abgabefrist haben viele Haus- und Wohnungsbesitzer in Hessen und Rheinland-Pfalz noch keine Grundsteuererklärung abgeben. In Hessen haben nur rund 51 Prozent der Immobilienbesitzer die nötigen Angaben an die zuständigen Finanzämter gemeldet. In Rheinland-Pfalz sind es bislang rund 54 Prozent. Die Abgabefrist war bereits einmal verlängert worden. Sie endet jetzt am 31. Januar. Wer sie verpasst, muss mit einem Verspätungszuschlag rechnen. Für die geplante Grundsteuerreform müssen alle Immobilien neu bewertet werden.
Missbrauchsberichte geplant
Der Trierer Bischof Stefan Ackermann will künftig jährlich einen Tätigkeitsbericht zum Thema sexueller Missbrauch im Bistum Trier herausgeben. Er soll darüber informieren, wie der Stand der Aufarbeitung bei den Fällen im Bistum ist und welche Entwicklungen es gegeben hat. Der erste Bericht ist für dieses Jahr geplant. Außerdem sprach sich Ackermann dafür aus, kirchliche Spezialgerichte für Missbrauchsfälle einzurichten. Sie könnten professioneller arbeiten und andere Kirchengerichte entlasten
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