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Streit über Rechnungen für Fluthilfe: Im Konflikt zwischen dem Landkreis Ahrweiler und dem Deutschen Roten Kreuz über offene Rechnungen für die Fluthilfe haben beide Seiten einen Rechtsanwalt eingeschaltet. Die Juristen sollen die strittigen Sachverhalte überprüfen. Das DRK hat dem Landkreis Ahrweiler insgesamt acht Millionen Euro in Rechnung gestellt. Nach der Hochwasserkatastrophe hatte das Rote Kreuz die Menschen im Ahrtal zwei Monate lang mit Essen versorgt. Laut DRK darf es diese Leistung nicht mit Spendengeldern finanzieren. Der Landkreis bezweifelt, dass die Rechnungen korrekt sind. Beide Seiten betonten, weiterhin eine gemeinsame Lösung anzustreben. Sie wollten eine Konfrontation vor Gericht vermeiden.
Doch keine Übernahme durch buero.de: Die hessischen Filialen der insolventen Kaufhauskette Galeria Karstadt Kaufhof stehen wieder vor einer ungewissen Zukunft. Der Online-Händler buero.de hat sein Übernahmeangebot für 47 der bundesweit rund 130 Filialen zurückgezogen. Darunter waren auch fünf Standorte in Hessen. Als Grund für den Rückzug nannte das Unternehmen veränderte Rahmenbedingungen und fehlendes Personal. Nach Angaben von Galeria Karstadt Kaufhof gibt es noch ein weiteres Angebot für eine Übernahme von mehreren Filialen. Die Details dazu seien aber vertraulich.
Millionenförderung für Landwirte: Die Bauern in Hessen haben in diesem Jahr rund 215 Millionen Euro an Direktzahlungen bekommen, um ihr Einkommen und ihre Risiken abzusichern. Das hat Landwirtschaftsministerin Priska Hinz heute mitgeteilt. Das Geld sei an rund 19.500 Landwirte geflossen. Rheinland-Pfalz hat rund 188 Millionen Euro ausgezahlt. Hier wurden mehr als 16.000 Bauern unterstützt. Landwirtschaftsministerin Daniela Schmitt erklärte, die Direktzahlungen seien wichtig für die Existenzsicherung der Betriebe. Das Geld stammt aus Mitteln der Europäischen Union.









