Mit der Katze im Altenheim
Wenn irgendwann im Leben der Tag kommt, an dem die Entscheidung für den Umzug in ein Altersheim fällt, dann ist das für die meisten ohnehin schon keine leichte. Umso schwerer, wenn man sich dann auch noch von seinem geliebten Haustier trennen muss. In einem Heim in Blankenrath im Kreis Cochem-Zell dürfen jetzt allerdings Katzen mit einziehen, sehr zur Freude der Bewohner.
Biggi hat die Ruhe weg. Kein Wunder, denn im Seniorenhaus Waldpark in Blankenrath gibt’s jede Menge Streicheleinheiten. Sechs Katzen wohnen hier mit den Senioren zusammen. Ursula Wickert-Müller ist von der positiven Wirkung überzeugt. Von den Menschen, die in ein Altenheim ziehen, besäßen rund 40 Prozent ein Haustier.
Ursula Wickert-Müller, Leiterin Seniorenhaus Waldpark Blankenrath
„Für die Bewohner bedeutet das unheimlich viel. Weil man muss nicht von dem Haustier noch Abschied nehmen. Der Einzug in eine Pflegeeinrichtung ist ja für viele schon nicht sehr einfach und wenn die Bewohner dann wissen, dass sie ihre Haustiere mitnehmen können, dann haben die unheimlich viel Glück, Spaß und Freude damit.“
So auch bei Inge Herrrmann, die ihren Perserkater Charly mit ins Heim nehmen konnte.
Inge Herrmann, Bewohnerin
„Ich hab mich gefreut, dass er mitdarf, gell? Bist doch der Ingi ihr lieber Schatz.“
Andere haben sich erst hier im Heim kennengelernt, wie Mausi und ihr Frauchen Agnes Zirwes. Die 84-Jährige hat ihr ganzes Leben mit Haus- und Nutztieren verbracht.
Agnes Zirwes, Bewohnerin
„Ich wollte gern wieder eine Katze haben, ich bin froh mit Tieren. Die sind auch so lieb, morgens kommt sie aufs Bett zum Schmusen und auch tagsüber kommt sie mal zu mir.“
Die meisten der Katzen kommen von der Tierhilfe Rhein-Hunsrück. Alle Tiere dürfen sich im Haus frei bewegen und auch nach draußen. Tür zu? Kein Problem. Irgendwer macht immer auf.
Einzige Voraussetzung für ein Haustier: Die Senioren müssen sich selbst um ihren vierbeinigen Mitbewohner kümmern können. Verantwortung übernehmen – auch im hohen Alter.
Ursula Wickert-Müller, Leiterin Seniorenhaus Waldpark Blankenrath
„Sonst kommt man ja in eine Senioreneinrichtung und da haben viele Bewohner keine Aufgabe mehr, manche geben sich auch ganz auf. Aber wenn man ein Tier hat, um das man sich kümmern kann, wo das ankommt und schnurrt und man kann es streicheln und auch das Kümmern mit dem Futter oder dass man die Katzentoilette sauber machen kann, da haben die Bewohner auch noch mal eine Aufgabe.“
Agnes Zirwes, Bewohnerin
„Das gibt einem ein bisschen Selbstzufriedenheit.“
Ursula Wickert-Müller ist sicher: Auch wer hier ohne eigenes Haustier einzieht, fühlt sich wohler, weil spürbar mehr Leben im Haus ist. Sie hofft deshalb, dass ihr Beispiel Schule macht. Damit mehr Menschen im Alter tierische Gesellschaft haben.
Biggi hat die Ruhe weg. Kein Wunder, denn im Seniorenhaus Waldpark in Blankenrath gibt’s jede Menge Streicheleinheiten. Sechs Katzen wohnen hier mit den Senioren zusammen. Ursula Wickert-Müller ist von der positiven Wirkung überzeugt. Von den Menschen, die in ein Altenheim ziehen, besäßen rund 40 Prozent ein Haustier.
Ursula Wickert-Müller, Leiterin Seniorenhaus Waldpark Blankenrath
„Für die Bewohner bedeutet das unheimlich viel. Weil man muss nicht von dem Haustier noch Abschied nehmen. Der Einzug in eine Pflegeeinrichtung ist ja für viele schon nicht sehr einfach und wenn die Bewohner dann wissen, dass sie ihre Haustiere mitnehmen können, dann haben die unheimlich viel Glück, Spaß und Freude damit.“
So auch bei Inge Herrrmann, die ihren Perserkater Charly mit ins Heim nehmen konnte.
Inge Herrmann, Bewohnerin
„Ich hab mich gefreut, dass er mitdarf, gell? Bist doch der Ingi ihr lieber Schatz.“
Andere haben sich erst hier im Heim kennengelernt, wie Mausi und ihr Frauchen Agnes Zirwes. Die 84-Jährige hat ihr ganzes Leben mit Haus- und Nutztieren verbracht.
Agnes Zirwes, Bewohnerin
„Ich wollte gern wieder eine Katze haben, ich bin froh mit Tieren. Die sind auch so lieb, morgens kommt sie aufs Bett zum Schmusen und auch tagsüber kommt sie mal zu mir.“
Die meisten der Katzen kommen von der Tierhilfe Rhein-Hunsrück. Alle Tiere dürfen sich im Haus frei bewegen und auch nach draußen. Tür zu? Kein Problem. Irgendwer macht immer auf.
Einzige Voraussetzung für ein Haustier: Die Senioren müssen sich selbst um ihren vierbeinigen Mitbewohner kümmern können. Verantwortung übernehmen – auch im hohen Alter.
Ursula Wickert-Müller, Leiterin Seniorenhaus Waldpark Blankenrath
„Sonst kommt man ja in eine Senioreneinrichtung und da haben viele Bewohner keine Aufgabe mehr, manche geben sich auch ganz auf. Aber wenn man ein Tier hat, um das man sich kümmern kann, wo das ankommt und schnurrt und man kann es streicheln und auch das Kümmern mit dem Futter oder dass man die Katzentoilette sauber machen kann, da haben die Bewohner auch noch mal eine Aufgabe.“
Agnes Zirwes, Bewohnerin
„Das gibt einem ein bisschen Selbstzufriedenheit.“
Ursula Wickert-Müller ist sicher: Auch wer hier ohne eigenes Haustier einzieht, fühlt sich wohler, weil spürbar mehr Leben im Haus ist. Sie hofft deshalb, dass ihr Beispiel Schule macht. Damit mehr Menschen im Alter tierische Gesellschaft haben.









