Bescherung für Obdachlose
Wir kommen zum 13. Türchen unseres 17:30-Adventskalenders – und dort wartet eine der größten Weihnachtssammelaktionen unseres Sendegebiets. Jedes Jahr türmen sich in Markus Machens‘ Möbelladen in Gießen Tausende von Weihnachtspäckchen. Von überall her bekommt er sie gespendet und gibt sie mit seinen Helfern weiter an Bedürftige. Doch auch Hilfsorganisationen merken die Folgen des Ukrainekriegs. Wir haben die Gruppe einen Tag lang begleitet.
Heute kommt der Nikolaus. In diesem Fall sogar ganz viele Nikoläuse auf einmal. Jeder Bedürftige auf der Frankfurter Zeil bekommt von Markus Machens und seinen Helfern ein Paket, ein offenes Ohr und andere wichtige Dinge.
Markus Machens: „Bitteschön.“
Frau: „Dankeschön.“
Machens: „Willst du einen Kaffee haben?“
Frau: „Nein. Nein.“
Machens: „Willst du Plätzchen? Weihnachtsplätzchen?“
Der Antrieb der Helfer:
Markus Machens, Obdachlosenhelfer in Frankfurt
„Das Freudestrahlen von den Bedürftigen und armen Leuten. Ich merk halt, ist ein voller Erfolg.“
An der Zeil sammeln sich innerhalb von Minuten eine Schar Menschen um den mit Paketen vollgepackten Laster der Helfer.
Roy, Obdachloser in Frankfurt
„Für mich ist das gut. Weil ich hab nicht… ich hab nicht so viel Geld. Da find ich das schön.“
Alfred, Obdachloser in Frankfurt
„Ich würde mir wünschen, dass halt auch andere Leute oder Einrichtungen uns unterstützen.“
In den letzten Wochen stapelten sich in Markus Machens‘ Möbelladen die Päckchen. Das über 50-köpfige Helferteam verteilt sie nun schon im fünften Jahr an Bedürftige. Jedes Mal kommt ein Berg an Paketen zusammen – und doch sind es diesmal nicht so viele wie erhofft.
Markus Machens, Obdachlosenhelfer in Frankfurt
„Dieses Jahr haben wir 2.000 Pakete nur. Sonst haben wir im Schnitt zwischen 7.000 und 9.000. Und durch die Inflation, Krieg, Strom, Gaskosten halten die Bürger … haben sich dieses Jahr zurückgehalten. Leider.“
Trotzdem gibt es viel zu verteilen. Einige Pakete gehen an diesem Tag auch an Streetworker, die sie weiterbringen zur Sozialstation am Frankfurter Flughafen. Ein weiterer Ausgabeort ist eine Unterkunft für Drogenabhängige. Für Machens eine wichtige Station. Denn früher war er selbst wohnungslos und drogenabhängig. Er weiß, wie es den Menschen hier geht.
Markus Machens, Obdachlosenhelfer in Frankfurt
„Man kann sagen: Die stehen alle kurz vorm Himmel. Und die haben halt keinen Schlafplatz am Bahnhof oder wollen nicht auf der Straße schlafen. Ich will halt mal was wiedergeben, weil‘s mir jetzt mittlerweile einigermaßen gut geht. Und ihr seht ja selber, ist die schlimmste Schicht, noch schlimmer als obdachlos sag ich.“
Ein offenes Ohr, eine kleine Aufmerksamkeit. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist es das, was vielen Menschen fehlt, die sonst vergessen werden. Machens und seine Helfer wissen das. Schon kurz nach Weihnachten beginnen die Vorbereitungen fürs nächste Jahr – für diese und weitere Hilfsaktionen.
Heute kommt der Nikolaus. In diesem Fall sogar ganz viele Nikoläuse auf einmal. Jeder Bedürftige auf der Frankfurter Zeil bekommt von Markus Machens und seinen Helfern ein Paket, ein offenes Ohr und andere wichtige Dinge.
Markus Machens: „Bitteschön.“
Frau: „Dankeschön.“
Machens: „Willst du einen Kaffee haben?“
Frau: „Nein. Nein.“
Machens: „Willst du Plätzchen? Weihnachtsplätzchen?“
Der Antrieb der Helfer:
Markus Machens, Obdachlosenhelfer in Frankfurt
„Das Freudestrahlen von den Bedürftigen und armen Leuten. Ich merk halt, ist ein voller Erfolg.“
An der Zeil sammeln sich innerhalb von Minuten eine Schar Menschen um den mit Paketen vollgepackten Laster der Helfer.
Roy, Obdachloser in Frankfurt
„Für mich ist das gut. Weil ich hab nicht… ich hab nicht so viel Geld. Da find ich das schön.“
Alfred, Obdachloser in Frankfurt
„Ich würde mir wünschen, dass halt auch andere Leute oder Einrichtungen uns unterstützen.“
In den letzten Wochen stapelten sich in Markus Machens‘ Möbelladen die Päckchen. Das über 50-köpfige Helferteam verteilt sie nun schon im fünften Jahr an Bedürftige. Jedes Mal kommt ein Berg an Paketen zusammen – und doch sind es diesmal nicht so viele wie erhofft.
Markus Machens, Obdachlosenhelfer in Frankfurt
„Dieses Jahr haben wir 2.000 Pakete nur. Sonst haben wir im Schnitt zwischen 7.000 und 9.000. Und durch die Inflation, Krieg, Strom, Gaskosten halten die Bürger … haben sich dieses Jahr zurückgehalten. Leider.“
Trotzdem gibt es viel zu verteilen. Einige Pakete gehen an diesem Tag auch an Streetworker, die sie weiterbringen zur Sozialstation am Frankfurter Flughafen. Ein weiterer Ausgabeort ist eine Unterkunft für Drogenabhängige. Für Machens eine wichtige Station. Denn früher war er selbst wohnungslos und drogenabhängig. Er weiß, wie es den Menschen hier geht.
Markus Machens, Obdachlosenhelfer in Frankfurt
„Man kann sagen: Die stehen alle kurz vorm Himmel. Und die haben halt keinen Schlafplatz am Bahnhof oder wollen nicht auf der Straße schlafen. Ich will halt mal was wiedergeben, weil‘s mir jetzt mittlerweile einigermaßen gut geht. Und ihr seht ja selber, ist die schlimmste Schicht, noch schlimmer als obdachlos sag ich.“
Ein offenes Ohr, eine kleine Aufmerksamkeit. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist es das, was vielen Menschen fehlt, die sonst vergessen werden. Machens und seine Helfer wissen das. Schon kurz nach Weihnachten beginnen die Vorbereitungen fürs nächste Jahr – für diese und weitere Hilfsaktionen.









