Weitere Nachrichten im Überblick
Energiekrise bedroht Gastronomie: Die steigenden Preise für Gas und Strom belasten die Gaststätten in Hessen und Rheinland-Pfalz schwer. Wie der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Hessen mitteilte, könnten die Folgen existenzbedrohend sein. Es gebe Betriebe, bei denen die monatlichen Stromkosten von 500 Euro auf 3.000 Euro gestiegen seien. Die Gastronomie könne die Mehrkosten nicht durch steigende Preise für die Gäste ausgleichen. Deshalb müsse die Politik schnell über die geplanten Zuschüsse zu den Energiekosten für die Betriebe entscheiden.
Millionen für BASF genehmigt: Die EU-Kommission hat entschieden, dass Deutschland den Ludwigshafener Chemiekonzern BASF mit 134 Millionen Euro unterstützen darf. Das Unternehmen will an seinem Standort in Ludwighafen CO2-freien Wasserstoff produzieren, der aus erneuerbaren Energien hergestellt wird. Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen des Konzerns zu verringern. Darüber hinaus soll der Wasserstoff für LKW oder Busse genutzt werden. Die neue Anlage soll ihre Produktion 2025 aufnehmen.
Mehr Zeit für Grundsteuererklärung: Die CDU-Opposition im rheinland-pfälzischen Landtag fordert, die Abgabefrist für die Grundsteuererklärung bis zum 31. März des kommenden Jahres zu verlängern. Die Menschen bräuchten mehr Zeit, weil das Verfahren zu bürokratisch und sehr kompliziert sei. Viele Immobilienbesitzer hätten deshalb noch keine Erklärung abgegeben, obwohl die offizielle Frist am 31. Oktober ende. Eine Verlängerung würde den Druck von den Bürgern nehmen. Sie könne auch den Finanzämtern helfen, die seit Monaten wegen der vielen Anfragen völlig überlastet seien.
Verkehrschaos nach Wasserrohrbruch: In Wiesbaden hat die Sperrung der Berliner Straße wegen eines Wasserrohrbruchs heute zu großen Verkehrsbehinderungen geführt. Vor allem im Berufsverkehr kam es stadteinwärts zu langen Staus. Busse hatten erhebliche Verspätungen. Die Wasserleitung ist mittlerweile wieder repariert. Die Arbeiten an der Fahrbahn könnten nach Angaben des Energiedienstleisters ESWE noch bis Anfang nächster Woche dauern. Die stark unterspülte Straße müsse komplett neu aufgebaut werden. Der Wasserrohrbruch wurde am Samstag entdeckt.









