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Pharma-Riesen droht Klagewelle — Einstellungskriterien in der hessischen Justiz gelockert — DRK fordert mehr Anreize für das Ehrenamt
Pharma-Riesen droht Klagewelle
Weil das Unternehmen Boehringer Ingelheim über viele Jahre ein Medikament verkauft hat, das möglicherweise krebserregend ist, drohen dem Konzern nun hohe Schadensersatzklagen wegen Personenschäden, vor allem aus den USA. Das Medikament mit dem Namen Zantac galt seit den 1980er Jahren als wirksames Präparat gegen Sodbrennen und Magengeschwüre. 2020 riefen sowohl die amerikanische als auch die europäische Arzneimittelbehörde das Mittel wegen eines bedenklichen Wirkstoffes vom Markt. Zu den Pharmaunternehmen, die das Medikament vertrieben, zählen neben Boehringer Ingelheim auch Johnson & Johnson und Pfizer.
Einstellungskriterien gelockert
Um sich auf eine Stelle als Richter oder Staatsanwalt bewerben zu können, sollen in Hessen zukünftig 15 erreichte Punkte in beiden Staatsexamen ausreichen. Bislang brauchten Bewerber mindestens 16 Punkte. Diesen Entschluss des Richterwahlausschusses hat heute der hessische Justizminister Roman Poseck (CDU) mitgeteilt. Seit Jahren klagt der Richterbund über zu wenig Personal. Aktuell fehlten etwa 200 Richter und Staatsanwälte. Durch die gelockerten Einstellungskriterien erhoffe man sich, mehr Bewerber zu gewinnen und den Personalengpass schneller zu beheben, sagte der Minister.
Mehr Anreize für das Ehrenamt
Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes in Rheinland-Pfalz, Rainer Kaul, fordert, dass sich ehrenamtliches Engagement bei Ausbildungsberufen und Studiengängen bezahlt macht. So könne zum Beispiel die Lehrzeit verkürzt oder mehr Lohn gezahlt werden. Möglich wäre auch, die Wartezeit auf einen Studiengang zu verkürzen. Die Idee könne ein Anreiz für junge Menschen sein, um sich freiwillig beim DRK zu engagieren. Allein in Rheinland-Pfalz gebe es 1.000 Plätze in Freiwilligendiensten, sagte Kaul.
Pharma-Riesen droht Klagewelle
Weil das Unternehmen Boehringer Ingelheim über viele Jahre ein Medikament verkauft hat, das möglicherweise krebserregend ist, drohen dem Konzern nun hohe Schadensersatzklagen wegen Personenschäden, vor allem aus den USA. Das Medikament mit dem Namen Zantac galt seit den 1980er Jahren als wirksames Präparat gegen Sodbrennen und Magengeschwüre. 2020 riefen sowohl die amerikanische als auch die europäische Arzneimittelbehörde das Mittel wegen eines bedenklichen Wirkstoffes vom Markt. Zu den Pharmaunternehmen, die das Medikament vertrieben, zählen neben Boehringer Ingelheim auch Johnson & Johnson und Pfizer.
Einstellungskriterien gelockert
Um sich auf eine Stelle als Richter oder Staatsanwalt bewerben zu können, sollen in Hessen zukünftig 15 erreichte Punkte in beiden Staatsexamen ausreichen. Bislang brauchten Bewerber mindestens 16 Punkte. Diesen Entschluss des Richterwahlausschusses hat heute der hessische Justizminister Roman Poseck (CDU) mitgeteilt. Seit Jahren klagt der Richterbund über zu wenig Personal. Aktuell fehlten etwa 200 Richter und Staatsanwälte. Durch die gelockerten Einstellungskriterien erhoffe man sich, mehr Bewerber zu gewinnen und den Personalengpass schneller zu beheben, sagte der Minister.
Mehr Anreize für das Ehrenamt
Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes in Rheinland-Pfalz, Rainer Kaul, fordert, dass sich ehrenamtliches Engagement bei Ausbildungsberufen und Studiengängen bezahlt macht. So könne zum Beispiel die Lehrzeit verkürzt oder mehr Lohn gezahlt werden. Möglich wäre auch, die Wartezeit auf einen Studiengang zu verkürzen. Die Idee könne ein Anreiz für junge Menschen sein, um sich freiwillig beim DRK zu engagieren. Allein in Rheinland-Pfalz gebe es 1.000 Plätze in Freiwilligendiensten, sagte Kaul.









