MT Melsungen vor dem Saisonstart
Während die Fußball-Bundesliga schon seit vier Wochen wieder läuft, starten die Handballer erst heute in die neue Saison. Zwei hessische Vereine sind dabei. Die HSG Wetzlar spielt gleich beim HC Erlangen, die MT Melsungen ist erst am Samstag dran, zu Gast bei den Rhein-Neckar Löwen in Mannheim. Wir haben die Nordhessen bei ihrem letzten Testspiel begleitet. Unser Teamcheck.
16 Nationalspieler aus zehn Ländern stehen diese Saison für die MT Melsungen auf dem Feld. Das Trainerteam kann also aus dem Vollen schöpfen.
TRAINER
Seit einem Jahr leitet der Spanier Roberto García Parrondo das Starensemble an. Unterstützt wird er von einem bekannten Gesicht. Carsten Lichtlein hat 17 Jahre lang in der deutschen Nationalmannschaft das Tor gehütet und so oft in der Bundesliga gespielt wie kein anderer. Mit 41 Jahren wechselt er jetzt auf die Trainerbank und gibt seine Erfahrung weiter an die Melsunger Torhüter.
Carsten Lichtlein, Torwarttrainer MT Melsungen
„Ich kann ja nicht ins Spiel eingreifen. Aber die Torhüter zu pushen und sie nach der Parade auch anzufeuern und auch das Signal zu geben: ‚Genauso ist es, genauso ist richtig und du hältst die Bälle weiter so’… Und so war ich als Spieler und so bin ich jetzt als Trainer auch. Das ist halt emotional und ich glaube, das kann man nicht so einfach abstellen.“
Und das sollte er wohl auch nicht, denn die Emotionen scheinen sich positiv auf seine Spieler auszuwirken.
MANNSCHAFT
Mehr als die Hälfte aller Würfe auf sein Tor hält Adam Morawski im Test gegen den Bundesligakonkurrenten aus Gummersbach. Zum Vergleich: Ein Top-Torhüter erreicht im Schnitt eine Quote von 30 Prozent gehaltener Bälle. Der Pole ist einer von acht Neuen im Team und normalerweise ein eher ruhiger Typ.
Adam Morawski, Neuzugang MT Melsungen
„Aber wenn ich im Tor stehe, ändert sich alles und ich reagiere so emotional. Ich freue mich, ich explodiere vor Energie, um mich selbst und die Jungs im Team zu motivieren. So bin ich einfach.“
Carsten Lichtlein, Torwarttrainer MT Melsungen
„Er steht sehr lange und hat eine blitzschnelle Reaktion. Er ist schnell und das macht ihn aus. Und das ist auch gut, also muss man sagen, umso schneller du bist, umso länger kannst du warten, bis der Schütze wirft. Aber wir unterhalten uns jedes Spiel vorher, gucken die Wurfbilder an, gehen alles durch, dass Adam dann immer so, sage ich mal, eine Vorstellung hat.“
Morawski kennt die Bundesliga nämlich nur aus dem Fernsehen. Seine gesamte Karriere hat der 27-Jährige bisher in seinem Heimatland Polen gespielt und muss die Wurfvorlieben der Bundesliga-Stars erst noch kennenlernen.
Rogerio Moraes Ferreira dagegen hat schon in vielen verschiedenen Ländern gespielt. Der brasilianische Nationalspieler, den alle nur „Samba“ nennen, soll die Nordhessen ab sofort im Zentrum verstärken und bringt mit einer Körpergröße von zwei Metern vier beste Voraussetzungen dafür mit. Schon vor sieben Jahren hat der 28-Jährige einen kurzen Zwischenstopp in Deutschland einlegt.
Rogério Moraes Ferreira, Neuzugang MT Melsungen
„Es war dieses Land, das mir die Türen nach Europa damals geöffnet hat, meine erste Erfahrung in Europa. Und ich habe mir gewünscht, irgendwann zurückzukommen, um hier zu spielen. Melsungen hat mich gut aufgenommen.“
PROGNOSE
Letztes Jahr hat es in der Tabelle nur für den achten Platz gereicht, damit sind die Melsunger deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Das soll dieses Jahr aber besser werden.
Rogério Moraes Ferreira, Neuzugang MT Melsungen
„Die letzten sieben Jahre habe ich immer in den europäischen Wettbewerben gespielt, Champions League oder European League. Das hier ist mein erstes Jahr, in dem ich nicht europäisch spiele. Und natürlich arbeiten wir daran, zurück in die European League zu kommen.“
Und vielleicht auch irgendwann in die Champions League. Das spielerische Potenzial hat die Mannschaft, wie der 38:34-Sieg gegen Gummersbach zeigt, sie muss es aber eben auch in den entscheidenden Momentan aufs Feld bringen.
16 Nationalspieler aus zehn Ländern stehen diese Saison für die MT Melsungen auf dem Feld. Das Trainerteam kann also aus dem Vollen schöpfen.
TRAINER
Seit einem Jahr leitet der Spanier Roberto García Parrondo das Starensemble an. Unterstützt wird er von einem bekannten Gesicht. Carsten Lichtlein hat 17 Jahre lang in der deutschen Nationalmannschaft das Tor gehütet und so oft in der Bundesliga gespielt wie kein anderer. Mit 41 Jahren wechselt er jetzt auf die Trainerbank und gibt seine Erfahrung weiter an die Melsunger Torhüter.
Carsten Lichtlein, Torwarttrainer MT Melsungen
„Ich kann ja nicht ins Spiel eingreifen. Aber die Torhüter zu pushen und sie nach der Parade auch anzufeuern und auch das Signal zu geben: ‚Genauso ist es, genauso ist richtig und du hältst die Bälle weiter so’… Und so war ich als Spieler und so bin ich jetzt als Trainer auch. Das ist halt emotional und ich glaube, das kann man nicht so einfach abstellen.“
Und das sollte er wohl auch nicht, denn die Emotionen scheinen sich positiv auf seine Spieler auszuwirken.
MANNSCHAFT
Mehr als die Hälfte aller Würfe auf sein Tor hält Adam Morawski im Test gegen den Bundesligakonkurrenten aus Gummersbach. Zum Vergleich: Ein Top-Torhüter erreicht im Schnitt eine Quote von 30 Prozent gehaltener Bälle. Der Pole ist einer von acht Neuen im Team und normalerweise ein eher ruhiger Typ.
Adam Morawski, Neuzugang MT Melsungen
„Aber wenn ich im Tor stehe, ändert sich alles und ich reagiere so emotional. Ich freue mich, ich explodiere vor Energie, um mich selbst und die Jungs im Team zu motivieren. So bin ich einfach.“
Carsten Lichtlein, Torwarttrainer MT Melsungen
„Er steht sehr lange und hat eine blitzschnelle Reaktion. Er ist schnell und das macht ihn aus. Und das ist auch gut, also muss man sagen, umso schneller du bist, umso länger kannst du warten, bis der Schütze wirft. Aber wir unterhalten uns jedes Spiel vorher, gucken die Wurfbilder an, gehen alles durch, dass Adam dann immer so, sage ich mal, eine Vorstellung hat.“
Morawski kennt die Bundesliga nämlich nur aus dem Fernsehen. Seine gesamte Karriere hat der 27-Jährige bisher in seinem Heimatland Polen gespielt und muss die Wurfvorlieben der Bundesliga-Stars erst noch kennenlernen.
Rogerio Moraes Ferreira dagegen hat schon in vielen verschiedenen Ländern gespielt. Der brasilianische Nationalspieler, den alle nur „Samba“ nennen, soll die Nordhessen ab sofort im Zentrum verstärken und bringt mit einer Körpergröße von zwei Metern vier beste Voraussetzungen dafür mit. Schon vor sieben Jahren hat der 28-Jährige einen kurzen Zwischenstopp in Deutschland einlegt.
Rogério Moraes Ferreira, Neuzugang MT Melsungen
„Es war dieses Land, das mir die Türen nach Europa damals geöffnet hat, meine erste Erfahrung in Europa. Und ich habe mir gewünscht, irgendwann zurückzukommen, um hier zu spielen. Melsungen hat mich gut aufgenommen.“
PROGNOSE
Letztes Jahr hat es in der Tabelle nur für den achten Platz gereicht, damit sind die Melsunger deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Das soll dieses Jahr aber besser werden.
Rogério Moraes Ferreira, Neuzugang MT Melsungen
„Die letzten sieben Jahre habe ich immer in den europäischen Wettbewerben gespielt, Champions League oder European League. Das hier ist mein erstes Jahr, in dem ich nicht europäisch spiele. Und natürlich arbeiten wir daran, zurück in die European League zu kommen.“
Und vielleicht auch irgendwann in die Champions League. Das spielerische Potenzial hat die Mannschaft, wie der 38:34-Sieg gegen Gummersbach zeigt, sie muss es aber eben auch in den entscheidenden Momentan aufs Feld bringen.









