Weitere Nachrichten im Überblick
Anmoderation:
In der Justizvollzugsanstalt Rohrbach in Wöllstein hat es heute am frühen Morgen gebrannt. Laut der Feuerwehr war das Feuer in der Zelle einer Gefängnisinsassin ausgebrochen. Die Justizvollzugsbeamten konnten die Frau befreien. Sie musste mit schweren Verbrennungen in eine Spezialklinik geflogen werden. Weitere Frauen aus benachbarten Zellen wurden durch die Feuerwehr gerettet werden. Insgesamt neun Menschen wurden verletzt. Laut der Leitung der JVA Rohrbach läge die Vermutung nahe, dass die schwer verletzte Insassin das Feuer selbst gelegt hat. Ob das stimmt, ermittelt nun die Polizei.
Und wir schauen damit jetzt auf weitere Meldungen an diesem Montag.
Kreuzfahrt-Passagiere treffen in Frankfurt ein
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ mit drei Toten sind heute vier deutsche Passagiere auf einer Sonderisolierstation der Frankfurter Uniklinik untersucht worden.
Dr. Timo Wolf, Universitätsklinikum Frankfurt
„Man kann eigentlich glücklicherweise sagen, dass alle komplett asymptomatisch waren und auch weiterhin geblieben sind und auch keine sonstigen Beschwerden hatten. Und wir sind relativ froh, dass wir die entsprechenden Kontaktpersonen zügig nach Frankfurt bringen konnten, sie nochmal untersuchen konnten und dann entsprechend dem geplanten Ablauf auch in die betreffenden Bundesländer haben weiterreisen oder bringen lassen können.“
Sie befinden sich nun vorsorglich in häuslicher Quarantäne. Eine Weiterverbreitung des Virus in Deutschland sei unwahrscheinlich.
Vorerst kein Rechenzentrum in Maintal
Nach Bürgerprotesten hat das US-Unternehmen Egdeconnex den Bau eines riesigen Gaskraftwerks zum Betrieb eines Rechenzentrums im südhessischen Maintal laut Medienberichten auf Eis gelegt. Demnach soll das Unternehmen nach Alternativen für die Stromversorgung des Rechenzentrums suchen. Es sei unklar, ob das gelingen werde. Edgeconnex habe sich aber noch nicht endgültig dagegen entschieden, ein Rechenzentrum in Maintal zu bauen. Das Unternehmen soll Investitionen von rund 1 Milliarde Euro geplant haben.
Ungetrübter Badespaß
In allen hessischen Badeseen kann ohne Bedenken geschwommen werden. Wie das Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie heute mitteilt, hätten das umfangreiche Wasseranalysen ergeben. Von den insgesamt 61 EU-Badegewässern im Land würden 58 eine ausgezeichnete hygienische Qualität aufweisen, drei weitere würden mit gut bewertet. Kein Badesee sei als ausreichend oder mangelhaft eingestuft









