Luftverkehrssteuer soll sinken — Kaum Frühjahresbelebung auf dem Arbeitsmarkt — Mehr Schadstoffe in der Luft
Luftverkehrssteuer soll sinken
Die hessische Landesregierung hat heute den Plan der Bundesregierung begrüßt, die Luftverkehrssteuer zum 1. Juli zu senken. Das Bundeskabinett wird morgen darüber beraten. Ministerpräsident Boris Rhein erklärte, damit werde die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Frankfurter Flughafens gestärkt. Hessens Wohlstand sei untrennbar mit einem leistungsfähigen Luftverkehr verbunden. Laut Finanzminister Alexander Lorz soll die Steuersenkung verhindern, dass der Flugverkehr weiter ins Ausland abwandert. Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori sagte, sie sorge auch dafür, dass sich die Bürger das Fliegen weiter leisten könnten.
Kaum Frühjahresbelebung auf dem Arbeitsmarkt
In Hessen und Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Arbeitslosen im März nur leicht gesunken. Nach Angaben der Arbeitsagenturen verhinderten die weltpolitischen Unsicherheiten und die steigenden Energiepreise den Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt. In Hessen suchten am Ende des Monats rund 213.000 Menschen eine Stelle. Die Arbeitslosenquote sank leicht auf 6 Prozent. In Rheinland-Pfalz waren rund 131.000 Männer und Frauen ohne Job. Hier verringerte sich die Arbeitslosenquote geringfügig auf 5,7 Prozent.
Mehr Schadstoffe in der Luft
In Hessen hat sich die Luftqualität im vergangenen Jahr verschlechtert. Nach Angaben des Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie wurde an fast allen Messstellen eine höhere Belastung durch Stickoxide und Feinstaub festgestellt. Besonders in den großen Städten seien die Schadstoffwerte um bis zu 10 Prozent gestiegen. Noch seien alle Grenzwerte eingehalten worden, doch ab 2030 würden deutlich strengere EU-Vorgaben gelten. Um sie zu erfüllen, benötige es weitere Maßnahmen wie weniger Autoverkehr und mehr Elektromobilität.
