Ihr SAT.1 Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen

Ihr SAT.1 Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen

Polizei Frankfurt zieht Bilanz für 2025 — Warnung vor hochgefährlicher Tierseuche — Hessen verdienen überdurchschnittlich
Anmoderation:
In Hessisch Lichtenau ist gestern Abend ein Bewohner einer Unterkunft für Geflüchtete getötet worden. Laut Polizei soll in der Gemeinschafts-Küche ein Streit zwischen zwei jungen Afghanen eskaliert sein. Ein 24-Jähriger soll daraufhin ein Messer gezückt und auf seinen 27 Jahre alten Landsmann eingestochen haben. Er erlitt tödliche Verletzungen. Der Tatverdächtige war zunächst geflohen, konnte aber wenig später festgenommen werden. Gegen ihn wird nun ermittelt.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute in der Zusammenfassung.

Polizei Frankfurt zieht Bilanz für 2025
In Hessen größter Stadt ist die Zahl der registrierten Straftaten mit rund 113.600 Fällen gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert geblieben. Die Aufklärungsquote lag bei gut 60 Prozent. Allerdings gab es das vierte Jahr in Folge mehr Beleidigungen, Bedrohungen und Körperverletzungen. Auch die Zahl der Wohnungseinbrüche stieg weiter. Im Bereich häusliche Gewalt verzeichnete die Polizei mit fast 2.300 Delikten sogar einen neuen Höchststand. Dagegen wurden die Fälle von Straßenraub im Bahnhofsgebiet in den vergangenen zwei Jahren nahezu halbiert. Es gab auch weniger Messerangriffe im öffentlichen Raum.
Warnung vor hochgefährlicher Tierseuche
Das hessische Landwirtschaftsministerium  hat heute die Geflügelhalter im Land vorsorglich dazu aufgerufen, ihre Tiere impfen zu lassen und strenge Hygienemaßnahmen zu ergreifen. Grund dafür ist, dass es in Deutschland erstmals seit rund 30 Jahren wieder Fälle der hochansteckenden Newcastle-Krankheit gibt. Hessen ist bisher nicht betroffen. Die Viruserkrankung wird auch Atypische Geflügelpest genannt und verläuft vor allem bei Hühnern und Puten meist tödlich. Für Menschen ist das Virus ungefährlich.
Hessen verdienen überdurchschnittlich
Vollzeitbeschäftigte in Hessen haben im vergangenen Jahr durchschnittlich 5.285 Euro brutto pro Monat verdient. Das sind 500 Euro mehr als der Bundesdurchschnitt. Nach Angaben des Statistischen Landesamts gehörten Piloten zu den Topverdienern. Sie erhielten im Mittel ein monatliches Bruttoeinkommen von mehr als 14.200 Euro. Danach folgten mit Abstand Geschäftsführer und Ärzte. Am unteren Ende der Verdienstskala standen Reinigungskräfte mit einem Bruttomonatsverdienst von rund 2.900 Euro.