Ihr SAT.1 Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen

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Vier Wochen nach den letzten Streiks, hat die Pilotengewerkschaft Cockpit die rund 5.000 Kapitäne der Lufthansa erneut dazu aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen.
Hamburg, Birmingham, Genf. Wer heute noch in eine Lufthansamaschine steigt, hat Glück. Morgen wird das Tableau wohl eher so aussehen.
Der Grund: Rund 5.000 Piloten der Lufthansa sowie ihrer Tochtergesellschaften Cargo und Cityline legen morgen und am Freitag ihre Arbeit nieder. Den Beschäftigten von Lufthansa und Lufthansa Cargo geht es um höhere Zuschüsse zu ihren Betriebsrenten.

Andreas Pinheiro, Präsident Vereinigung Cockpit
„Und bei der Cityline ist es vollkommen klar: Die Cityline braucht eine Verbesserung ihrer Vergütungstarifverträge. Und hier haben wir ein Angebot des Arbeitgebers, der Arbeitgeber fordert aber eine absolute Friedenspflicht. Bedeutet für die Laufzeit des Vertrages dürfen keine weiteren Streikmaßnahmen stattfinden. Die Handlungsunfähigkeit wird die Vereinigung Cockpit an der Stelle nicht eingehen.“

Die Lufthansa bezeichnet den Streik heute als unnötige Eskalation. Für ein Interview steht sie auf Anfrage von 17.30 Sat.1 live nicht zur Verfügung.
Bereits vor vier Wochen hatten die Piloten einen Tag lang gestreikt. Mehr als 800 Flüge waren deshalb ausgefallen. Wie viele Verbindungen dieses Mal gestrichen werden, ist noch unklar. Flüge aus Nahost sind vom Streik aber ausgenommen.

Andreas Pinheiro, Präsident Vereinigung Cockpit
„Wir haben in der letzten Woche analysiert, was zum Beispiel in der Golfregion und lassen Sie mich eine Sache ganz deutlich sagen: Wegen uns bleibt kein Passagier in der Krisenregion zurück.“

Die Lufthansa arbeitet an einem Ersatzflugplan. Damit niemand umsonst zum Flughafen fährt, empfiehlt die Airline ihren Passagieren, sich vorab über Ausfälle und Umbuchungsmöglichkeiten zu informieren.