Nach ihrer Rückkehr lassen sich unsere heimischen Goldmedaillen-Gewinner in der Heimat so richtig feiern. Gestern Abend gab’s am Olympia-Stützpunkt in Frankfurt die offizielle Ehrung durch die hessische Sportministerin.
Deborah Levi und Laura Nolte: Bei den Olympischen Winterspielen in Italien holen sie Gold im 2er-Bob. Noch im Olympia Rausch kommen beide langsam wieder dahin zurück, wo alles angefangen hat: Nach Hessen.
Deborah Levi, Olympiasiegerin im Zweierbob
„Mittelhessen ist ja meine Heimat. Ich komme aus einem ganz, ganz kleinen Ort bei Siegbach-Oberndorf und es ist einfach so, so schön den Leuten hier aus Hessen auch was zurückgeben zu können die uns alle begleitet haben.“
Laura Nolte, Olympiasiegerin im Zweierbob
„Ja, es ist natürlich ein cooles Gefühl. Das haben auch viele erzählt die ihre Kinder haben geguckt und verfolgt und haben total mitgefiebert und das ist natürlich auch schön weil wir wollen ja auch ein Vorbild sein für Kinder. Wir wollen, dass die Kinder Lust am Sport haben und irgendwie Vorbilder haben. Und das ist ein sehr, sehr cooles Gefühl sind wir natürlich auch sehr dankbar drüber.“
Für die Frankfurterin Laura Nolte ist es schon die zweite Olympische Goldmedaille. Die Erfolge: Nur möglich durch den Olympiastützpunkt, hier in Frankfurt.
Laura Nolte, Olympiasiegerin im Zweierbob
„Ich wurde hier so gut aufgenommen. Es wurde wirklich alles für mich in die Wege geleitet, dass das hier so gut funktioniert. Dann wurde für mich eine Wohnung gesucht und die Physiotherapeuten. Das ist wirklich ein riesiges Konstrukt und auch das Ärzte-Netzwerk was hier zusammen arbeitet und das ist sehr professionell und auch sehr, sehr hilfreich.“
Von den beiden Freundinnen ist auch Sportministerin Diana Stolz begeistert. Sie würdigt hier am Frankfurter Olympiastützpunkt die hessischen Olympia-Sportler.
Diana Stolz (CDU), Sportministerin Hessen
„Hessen ist jetzt tatsächlich Bob-Nation. Das liegt daran, dass wir hier Infrastruktur auch geschaffen haben und wir haben in Hessen Prioritäten gesetzt und wir haben gesagt, uns ist der Sport besonders wichtig. Wir wissen um den Wert des Sportes und deshalb investieren wir ganz gezielt in den Sport und haben sogar den Sportetat aufgestockt und zwar über die nächsten zwölf Jahre. Also wir werden in Hessen kräftig in den Sport investieren.“
Auch im Bob unterwegs: Joshua Tasche und Adam Ammour, die im Vierer-Bob das Siegertreppchen nur knapp verpassen. Der vierte Platz fühlt sich für sie wie ein Rückschlag an, aber:
Adam Ammour, Viertplatzierter im Viererbob bei den Olympischen Winterspielen 2026
„Aus Rückschlägen kannst du, glaube ich, ein bisschen mehr Energie schöpfen. Klar, es ist natürlich schön, wenn du gewinnst. Aber dann hast du nicht wirklich dieses Streben besser zu werden.“
Weiterhin top motiviert also – die Sportler aus Hessen, die jetzt erst mal in ihren wohlverdienten Urlaub gehen.
