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Politischer Aschermittwoch der CDU in Trier

Feb. 19, 2026

Nach Fastnacht oder Karneval kommt der Aschermittwoch – und das ist ein Tag mit langer politischer Geschichte. Es gibt Hering im Glas und deftige Worte auf der Bühne – vor allem wenn eine Landtagswahl ansteht, wie in vier Wochen in Rheinland-Pfalz. Die CDU hat dabei prominente Unterstützung bekommen. Bundeskanzler Friedrich Merz ist extra an die Mosel gekommen.
Über 1.100 Parteimitglieder, Freunde und Unterstützer sind am Montagabend in Trier und jubeln ihren Spitzen zu: Bundeskanzler Friedrich Merz und dem rheinland-pfälzischen Landesvorsitzenden Gordon Schnieder. Spitze Bemerkungen schießt der, so will es die Tradition, gegen seine politischen Gegner. Und schielt dabei in Richtung Landtagswahl in gut vier Wochen.

Gordon Schnieder (CDU), Spitzenkandidat Landtagswahl
„Da schreibt die Politik ihre Pointen selbst. Es gab letzte Woche eine Fastnachtsfeier im Umweltministerium. Jede Abteilung hatte ihr eigenes Motto. Das Büro der Ministerin und immerhin Spitzenkandidatin der Grünen, die gingen als Bestatter.“

Merz schlägt einen ernsteren Ton an. Er will die Deutschen verstärkt aufs Prinzip Leistung einschwören.

Friedrich Merz (CDU), Bundeskanzler
„Lifestyle und vier Tage Woche. Alles schön, kann man alles machen. Aber wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen, dann müssen wir jetzt alle mal zusammen ins Rad packen. Und dafür sorgen, dass in diesem Land mal wieder eine richtig gute Leistung gezeigt wird.“

Die wirtschaftliche Situation – vor allem in Rheinland-Pfalz – kritisiert auch Schnieder. Und sagt: Das geht klar auf die Kappe von Ministerpräsident Alexander Schweitzer von der SPD. Er will es anders machen und selbst Ministerpräsident werden.

Gordon Schnieder (CDU), Spitzenkandidat Landtagswahl
„Bei mir gibt es kein Weiter so. Bei mir gibt es auch kein Alles gut so. Und es reicht auch nicht, dieses Land nur zu lieben. Das tun wir alle. Sondern wir müssen hart dafür arbeiten, dass es wieder besser wird. Wir sind Abstiegsland geworden in der Bildung. Wir sind in der Gesundheitsversorgung, gerade in den ländlichen Räumen, Abstiegsland.“

Derzeit liegt die CDU in Umfragen knapp vor der SPD. Dass das auch so bleibt, daran hat hier keiner Zweifel.

Friedrich Merz (CDU), Bundeskanzler
„Und wenn wir beide in fünf Jahren wieder hier sind und du dich zur Wiederwahl stellst. Und ich vielleicht immer noch im Amt bin.“

Das wird sich die SPD so sicherlich nicht wünschen.