Weitere Nachrichten im Überblick
Anmoderation:
Ein Tiertransporter ist am Morgen auf der Autobahn 480 zwischen dem Gießener Nordkreuz und Reiskirchen verunglückt. Dieser hatte etwa 2.000 Hühner geladen, von denen einige zunächst auf der Fahrbahn herumliefen, wie die Polizei mitteilt. Es seien rund 200 Käfige heruntergefallen. Der entstandene Schaden beträgt ersten Schätzungen zufolge etwa 150.000 Euro. Gegen 15 Uhr konnte die Vollsperrung nach gut sechs Stunden aufgehoben werden. Der Lkw-Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Insgesamt 60 Hühner wurden so schwer verletzt, dass ein Tierarzt sie vor Ort töten musste.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Überblick.
Proteste fallen unter Versammlungsfreiheit
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat heute entschieden, dass es sich bei den Protesten vor der geschlossenen Imam-Ali-Moschee in Frankfurt Rödelheim um Versammlungen handelt, die unter die Versammlungsfreiheit fallen. Damit hat er die Beschwerde der Stadt Frankfurt zurückgewiesen. Sie hatte die regelmäßigen Zusammenkünfte untersagen wollen, weil es gottesdienstähnlichen Veranstaltungen seien. Die Moschee wurde 2024 geschlossen, weil ihr Betreiber als Teilorganisation des verbotenen Islamischen Zentrums Hamburg gilt.
Weniger Touristen und Übernachtungen
Die Tourismusbetriebe in Hessen haben im vergangenen Jahr einen leichten Dämpfer bekommen. Nach Angaben des Statistischen Landesamts besuchten fast 16 Millionen Gäste das Land, das waren rund 50.000 Touristen weniger als im Jahr zuvor. Die Zahl der Übernachtungen sank leicht auf rund 34 Millionen. Besonders groß waren die Rückgänge am Anfang des Jahres und im Juni. Nach wie vor kam der überwiegende Teil der Gäste aus Deutschland. Jeder fünfte Besucher reiste aus dem Ausland an, vor allem aus den USA, den Niederlanden und Großbritannien.
Krötenwanderung hat begonnen
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland weist Autofahrer darauf hin, dass in Teilen von Rheinland-Pfalz bereits die ersten Amphibien in ihre Laichgewässer wandern. Dafür überquerten die Tiere auch Straßen und könnten dabei in Lebensgefahr geraten. Um das zu verhindern, würden sie von freiwilligen Helfern geborgen und über die Straßen getragen. Autofahrer sollten auf Hinweisschilder und Helfer achten. An den gekennzeichneten Streckenabschnitten sollten sie aufmerksam und langsam fahren.









