Start-ups präsentieren sich
Ob ein KI-gestütztes Pflegerufsystem, modernste Dämmungsplatten oder Produktionsroboter. Beim „Demo Day“ im rheinland-pfälzischen Landtag haben ein dutzend Start-ups die Chance, ihr Produkt einer Jury vorzustellen. Und das bitte knackig in vier Minuten! Mit dabei drei Darmstädter Studenten, die mit künstlicher Intelligenz Pflegekräfte in Krankenhäusern entlasten wollen. Profitiert haben sie bereits im Vorfeld vom Austausch mit den anderen Teilnehmern.
Rostislav Iskandirov, Start-up „Mediem“
„Man hat da so ein Gemeinschaftsgefühl und mehr Motivation, zu arbeiten. Aber es gab bei ‚Launch‘ auch viele persönliche Coachings. Man konnte Coaches anfragen, die haben uns dann super geholfen bei Problemen, die wir gerade hatten.“
„Launch“ – das ist der Dachverband der Uni-Netzwerke im Rhein-Main-Gebiet. Vor zwei Jahren gegründet, um gezielt Start-ups von Studenten zu unterstützen.
Jan Fabig, Präsident „Launch Rhein-Main“ e. V.
„Gerade am Anfang sind vor allem Wissensaustausch und Erfahrung Themen, von denen jedes Start-up zehren kann. Egal, wie hoch man hinaus will. Am Anfang ist es immer wichtig, dass einem Leute beiseite stehen, die in der jeweiligen Branche oder in dem jeweiligen Thema, wo man gerade eine Frage hat, unterstützen.“
Beim „Demo Day“ kündigt Ministerpräsident Alexander Schweitzer an, Bürokratie weiter abzubauen, um junge Start-ups zu unterstützen. Den ersten Platz belegt am Ende eine Gruppe der TU Darmstadt, die mit ihrem KI-Sprachassistent „Tooliip“ Parkinson-Patienten im Alltag unterstützen will.
„Du hast mir heute Morgen um 8 Uhr deine letzte Medikamenteneinnahme mitgeteilt. Wie fühlst du dich gerade?“
Das Preisgeld: 10.000 Euro, die die Studenten gleich weiter investieren wollen.
Max Gudzent, Start-up „Tooliip“
„Uns hilft das enorm. Wir sind gerade in den Zügen, wo wir dieses Geld vor allem für die GmbH-Gründung brauchen. Und um die Entwicklung weiter voranzutreiben.“
Ihr Modell testen sie bereits gemeinsam mit Parkinson-Gruppen im Rhein-Main-Gebiet. Sollte der Sprachassistent ein Erfolg werden, dann wollen die Studenten ihn auch für weitere Krankheiten anwendbar machen.









