Weitere Nachrichten im Überblick
Anmoderation:
Wegen des Verdachts des dreifachen versuchten Morden ist eine Pflegekraft festgenommen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt mitteilte, habe sich die 53-jährige in einer Seniorenresidenz im Main-Taunus-Kreis um Wachkomapatienten gekümmert. Die Deutsche solle Sauerstoffmesssonden entfernt haben, um in ihrer Nachtschicht nicht durch Alarmsignale gestört zu werden. Sie solle damit den Tod der Patienten billigend in Kauf genommen haben.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Überblick.
Massive Einschränkungen im Zugverkehr
Die Sperrung auf der Haupt-S-Bahn-Strecke zwischen Frankfurt und Mainz hat heute zu zahlreichen Verspätungen und Ausfällen beim Fern- und Regionalverkehr im Rhein-Main-Gebiet geführt. Die Bahn setzte Ersatzbusse ein. In der Nacht war bei Hattersheim eine Güterlok beim Rangieren aus dem Gleis gesprungen. Sie soll mit einem Spezialkran geborgen werden. Durch den Unfall entstanden erhebliche Schäden an der Bahnstrecke. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.
Hunderte Flüchtlinge untergetaucht
Aus den Aufnahmeeinrichtungen in Rheinland–Pfalz sind zwischen Juli 2024 bis Ende des vergangenen Jahres 923 Flüchtlinge verschwunden. Ihr Aufenthaltsort ist unbekannt. Das hat das Integrationsministerium heute mitgeteilt. Damit sei bei über neun Prozent der Asylbegehrenden, die in diesem Zeitraum aufgenommen wurden, der Verbleib ungeklärt. Die Flüchtlinge dürfen die Einrichtungen zwar verlassen, kehren sie aber innerhalb von drei Tagen nicht zurück, gelten sie als abgängig. Ihre Leistungen werden gestrichen. Ein Sicherheitsmitarbeiter hatte entsprechende Zahlen öffentlich gemacht. Das Ministerium musste sie nun bestätigen.
Fahrschulen schlagen Alarm
Nachdem Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder angekündigt hatte, dass der Führerschein durch eine Reform günstiger werden soll, stehen die Fahrschulen in Rheinland-Pfalz unter Druck. Viele angehende Fahrschüler warten jetzt ab, bis es so weit ist. Bei einer Befragung des Fahrlehrerverbandes erklärten 70 Prozent der Mitgliedsfahrschulen, dass die Anmeldezahlen eingebrochen sind. Etwa 40 Prozent befürchteten eine Insolvenz. Die Lage sei schlimmer als zu Corona-Zeiten. Schnieder erklärte, die Umsetzung der Reform könne noch bis 2027 dauern. Es lohne sich nicht, abzuwarten.









