Weitere Nachrichten im Überblick
Anmoderation:
Zwei Männer aus Nordhessen sind vor ihrer Ausreise nach Syrien an den Flughäfen Hannover und Stuttgart festgenommen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt mitteilte, wird ihnen die Vorbereitung einer schweren staats-gefährdenden Straftat vorgeworfen. Die beiden Deutschen werden verdächtigt, sich in Syrien für Kampf-Handlungen im Ausland ausbilden lassen zu wollen.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute an diesem Freitag.
Passagierzahlen leicht gestiegen
Der Flughafenbetreiber Fraport hat in Frankfurt im vergangenen Jahr rund 63 Millionen Passagiere abgefertigt. Das waren 2,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Am größten deutschen Flughafen steigen die Fluggastzahlen nach dem Einbruch in der Corona-Pandemie stetig wieder an. Aber noch immer liegen sie mehr als zehn Prozent unter dem Niveau des Rekordjahrs 2019 vor der Krise. Fraport-Chef Stefan Schulte beklagte, dass sich der deutsche Luftverkehr im europaweiten Vergleich nur schwach erhole. Die Bundesregierung müsse Maßnahmen ergreifen, um den Flugverkehr anzukurbeln.
Chemie-Angestellte fordern mehr Geld
Die Tarifverhandlungen für die rheinland-pfälzische Chemie- und Pharma-Industrie heute in Frankenthal sind ohne Annäherung vertagt worden. Die Gewerkschaft IG BCE fordert für die rund 69.000 Beschäftigten im Land eine spürbare Lohnerhöhung. Eine konkrete Forderung stellt sie nicht. Außerdem will die Gewerkschaft verbindliche Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung erreichen. Die Arbeitgeberseite sieht dagegen angesichts der wirtschaftlichen Lage keinen Spielraum für höhere Löhne. Die Krise könne sich verschärfen, wenn die Arbeit am Standort Deutschland teurer wird. Auch in Hessen wurde gestern in der regionalen Tarifrunde keine Einigung erzielt.
Blutspender dringend gesucht
In Hessen und Rheinland-Pfalz werden die Blutkonserven knapp. Nach dem Deutschen Roten Kreuz schlägt jetzt auch die Transfusionszentrale der Unimedizin in Mainz Alarm. Die Lagerbestände bei beiden Institutionen seien aktuell kritisch niedrig. Wegen der Feiertage und der Krankheitswellen habe es deutlich weniger Blutspenden gegeben. Krankenhäuser bräuchten täglich Blut für Operationen, Notfälle oder die Behandlung chronisch kranker Menschen. Die Versorgung lasse sich nur sichern, wenn kurzfristig mehr Menschen ihr Blut spenden.









