Förderung für MINT-Nachwuchs
Wann platzt über Feuer ein Luftballon?
Charlotte, 9 Jahre
„Ich fand das sehr spannend, weil man könnte ja auch so Loopings machen. Fände ich spannend das auszuprobieren oder ob der einfach nur stehen bleiben würde.
Jonah, 9 Jahre
„Wir haben ausprobiert, ob eine Büroklammer auf Wasser schwimmt. Dann haben wir Spülmittel reingemacht und nach drei Sekunden ist sie untergegangen.“
Naturwissenschaften spielerisch vermitteln und Schüler für MINT-Themen begeistern. Das Ziel der heute beschlossenen stärkeren Zusammenarbeit zwischen Bildungsministerium und BASF, die in den nächsten drei Jahren Projekte an 300 rheinland-pfälzischen Schulen vorsieht. Wichtig, denn bundesweit haben sich Schüler zuletzt in Mathe und Naturwissenschaften verschlechtert.
Sven Teuber (SPD), Bildungsminister Rheinland-Pfalz
„Durch ganz frühe Heranführung an MINT-Fragen ist es vielleicht so, dass wir einen Gap, der von zuhause nicht geschlossen werden kann schneller schließen können und deswegen dann auch ein hohes Interesse herstellen können, das unabhängig von Herkunft und Geschlecht ist, wie ich mit Mathe, Chemie, Physik umgehe und deshalb hilft uns das in allen Bereichen der Kompetenzentwicklung.“
Katja Scharpwinkel, Standortleiterin BASF Ludwigshafen
„Ich glaube, das ist fast offensichtlich, dass für ein Chemieunternehmen Innovation und Wissen eine riesige Rolle spielt und dafür brauchen wir diese Nachwuchskräfte und wir versuchen eben bei möglichst vielen die Begeisterung für MINT-Fächer zu wecken, damit wir möglichst viele Nachwuchskräfte haben, auf die wir dann zurückgreifen können.“
Trotz Stellenabbaus in deutschen Unternehmen fehlen noch immer knapp 150.000 Fachkräfte in MINT-Berufen. Diese Lücke könnten laut Experten insbesondere qualifizierte Zuwanderer schließen. Die, die bereits hier sind zu stärken, bleibt mindestens genauso wichtig.









