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Tag des Lebkuchenhauses: Reporterin Tabea Laier im Weihnachtsfieber

Dez. 12, 2025

Der 12. Dezember heißt nicht nur Türchen Nummer 12 unseres Adventskalenders, sondern auch Lebkuchenhaustag. Vor allem in den USA bauen und verzieren heute viele Weihnachtsfans Lebkuchenhäuser, aber auch hier bei uns. Zum Beispiel auch unsere Reporterin Tabea Laier. Die hat sich mit einem Profi in seiner Backstube in Waldböckelheim getroffen.

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Tabea Laier, Reporterin in Waldböckelheim: Es ist Tag des Lebkuchenhauses und was fehlt in unserer Redaktion noch? Richtig. Ein Lebkuchenhaus. Das muss ich ändern. Deshalb bin ich hier in Waldböckelheim mit Bäckermeister Ralf Andrae verabredet, der mit mir ein Lebkuchenhaus backt, baut und verziert. Zuerst ziehe ich mir eine Bäckerjacke an.

Während ich mir noch die Jacke zuknöpfe, wartet Ralf Anrdre schon an der Knetmaschine. Ich starte die Maschine, Ralf Andre füllt den festen Teig hinein. Der wird kurz geknetet, damit er etwas weicher wird.

„Der ist ganz schön schwer“

Nächste Station: Die Walze. Damit der Teig da rein passt, muss er erst ein bisschen platter werden. Die Walze erledigt den Rest und rollt den Teig aus.

Tabea Laier, Reporterin in Waldböckelheim: Der Teig, der liegt jetzt hier vor uns fertig zum Ausstechen und er hat tatsächlich ein ganzes Jahr lang gelagert. Warum lagert der so lang und was ist eigentlich alles drin in eurem Teig?

Ralf Andrae, Bäckermeister:

„Das ist das Besondere an unserem Teig, der braucht ein ganzes Jahr lang zum Reifen. Die Hauptbestandteile von unserem Lebkuchenteig sind 50 Prozent Honig, wir haben als Gewürze Hauptbestandteile Zimt, Kardamom und Anis drin und noch ein paar geheime Gewürze, die mein Opa uns überliefert hat.“ 

Bei uns geht es weiter mit Boden, Wänden und dem Dach für das Haus. Der Teig ist zwar schon viel dünner, aber immer noch ziemlich fest. Da brauche ich meine ganze Kraft.

„Und jetzt legen wir ihn zum Backen auf das Blech.“ 

Ein paar Minuten und einen Muskelkater später haben wir alle Bestandteile für das Lebkuchenhaus. Rein in den Ofen.

Dann geht’s an den kreativen Teil. Mit einer Zuckerpaste bauen wir das Haus zusammen. Und das ist viel schwieriger als gedacht. Denn meine Klebespuren werden krumm und schief.

„Jetzt haben wir die Vorderseite und jetzt spritzen wir hier runter und hier runter.“ 

Beide Dachhälften sitzen. Und dann – stürzt das gesamte Haus in sich zusammen. Das muss der Profi richten. Am Ende hält es zwar. Daran, dass es schief ist, kann aber auch Ralf Andrae nichts mehr ändern.

Dann kommen noch ein paar Eiszapfen an das Haus, der Schornstein, und dann kommt die Deko. Ein paar Plätzchen, Sterne und Glitzerperlen. Nicht alles bleibt da, wo ich es haben möchte, dient aber immerhin der Belustigung des Bäckermeisters. Zum Abschluss lass ich es schneien.

Tabea Laier, Reporterin in Waldböckelheim: Mein Lebkuchenhaus ist fertig. Es hat vielleicht nicht alles ganz nach Plan geklappt, aber es steht, es hält, es ist dekoriert, ja. Sie sind Experte, haben selber ja schon ganz viele Lebkuchenhäuser gebaut und vor allem gesehen. Was sagen Sie dazu?

Ralf Andrae, Bäckermeister:

„Naja für den Verkauf wärs vielleicht nicht grad geeignet, aber es steht. Wir können es ja gerne nächstes Jahr nochmal probieren.“

Tabea Laier, Reporterin in Waldböckelheim: Dann probieren wir es gerne nächstes Jahr nochmal. Und das Haus, das bring ich jetzt trotzdem der Redaktion mit, wenn ess schon nicht zum Verkauf geeignet ist. Ich denk, die freut sich trotzdem drüber.