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Meistfotografiertes Wahrzeichen in Frankfurt: Euro-Skulptur ist gerettet

Dez. 12, 2025

Der Euro ist gerettet – genauer gesagt die berühmte Euro-Skulptur am Frankfurter Willy-Brandt-Platz. Jahr für Jahr belaufen sich Betriebs- und Reparaturkosten auf rund 50.000 Euro. Mit dem Wegbrechen privater Sponsoren stand die Finanzierung zuletzt auf der Kippe. Jetzt haben die Stadt Frankfurt, die Europäische Zentralbank und eine zivilgesellschaftliche Organisation eine Lösung gefunden.

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Die Euro-Skulptur – neben dem Rathaus Römer ist sie tatsächlich die meistfotografierte Sehenswürdigkeit Frankfurts. Seit 24 Jahren ragt sie, aufgestellt zur Einführung der Gemeinschaftswährung, 14 Meter in die Höhe. Das Symbol für die bald 21 Mitgliedsländer und 350 Millionen Bürger der Eurozone ist für die Mainmetropole von großer Bedeutung.

Eileen O’Sullivan (Volt), Europa-Dezernentin Frankfurt 

„Es steht einfach ikonisch dafür, was hier Frankfurt ist: Finanzhauptstadt und Stadt im Herzen von Europa. […] Und der Verein Europa Union Frankfurt, die haben Lust darauf, das zu gestalten. Das ist für uns superwichtig, damit eben Europastadt nicht nur irgendwie eine Überschrift bleibt, sondern hier gelebt, geatmet wird.“

Dazu soll ein buntes Kulturprogramm rund um die Skulptur beitragen. Die jährlichen Kosten für Beleuchtung, TÜV, Reinigung und Reparaturen von Schäden auch durch zunehmenden Vandalismus teilen sich künftig die Stadt Frankfurt mit 30.000 Euro und die EZB mit 20.000 Euro. Um Auftragsvergabe und alles Weitere kümmert sich ehrenamtlich der Verein Europa Union Frankfurt, der europäische Werte und kulturellen Austausch fördert. Für Künstler Ottmar Hörl ging es von Anfang an darum, …

Ottmar Hörl, Künstler 

„… sich soweit zurückzunehmen, ein Zeichen zu machen, das alle verstehen. Also, ohne Schranken. Ob man gebildet ist oder ungebildet, ob man von Kunst was versteht oder nicht.“

Ist das Kunst oder kann das weg? Die banale Antwort nach jahrelanger Diskussion lautet: Für die nächsten fünf Jahre ist der Erhalt gesichert. Danach muss der Stadtrat neu entscheiden. Bis dahin wird die Skulptur wohl noch so einigen Besuchern ein Lächeln ins Gesicht zaubern.