Advents-Theater in Kassel
Die Weihnachtsvorbereitungen im Hause Pettersson und Findus laufen auf Hochtouren. Dabei darf der Spaß für den quirligen Kater natürlich nicht zu kurz kommen. Eine Runde Schlitten fahren, so viel Zeit muss sein. Doch dann nimmt das Unglück seinen Lauf.
Der alte Pettersson hat sich den Fuß verstaucht und ist außer Gefecht gesetzt. Die Vorräte gehen zur Neige, einen Tannenbaum gibt es auch nicht. Das verhagelt dem Kater die Vorfreude.
„Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch“ – so der Titel des Stücks, das für Findus-Darstellerin Felicia Aimée vor allem eines verheißt: ein Wechselbad der Gefühle.
Felicia Aimée, Darstellerin „Findus“
„Von Trauer über Enttäuschung über Wut und dann wieder pure Freude. Und ich mag schon auch die Szenen, wo er dann so richtig trotzt. Wo er sagt: Das ist so blöd und ich hab keine Lust mehr auf Weihnachten. Wo man genau merkt, eigentlich will er nur Weihnachten.“
Und so raufen sich die beiden zusammen und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Mit etwas Fantasie, Geschick und der Hilfe einiger Nachbarn kehrt der Weihnachtszauber zurück.
Benjamin Hauschild, Darsteller „Pettersson“
„Dieses Weihnachtsgefühl von früher zu bekommen, als man klein war. Oh ja, jetzt holen wir den Tannenbaum, dann wird geschmückt. Und dann werden die Geschenke drunter gelegt. Und dann essen wir richtig tolles Essen, was man sonst das Jahr nicht bekommt. Und das versetzt einen schon ein bisschen in die Zeit zurück von damals.“
Eine Magie, die offenbar auch das junge Publikum spürt. An diesem Tag ist die Grundschule Eichwäldchen aus Kassel zu Besuch.
Emir
„Ich fand’s lustig, als der Kater frech war. Und, dass die so eine große Fantasie haben.“
Thali
„So ähnlich schmücken wir auch immer den Baum. Nur wir machen halt den Baum nicht selber, sondern wir haben schon einen.“
Fritz
„Ich fand’s cool, wo die so Jingle Bells getanzt haben.“
Tanz und Gesang. Auch davon lebt die Kasseler Version der bekannten schwedischen Kindergeschichte, die zeigt: Weihnachten ist mehr als perfekte Vorbereitung.
Fabian Joel Walter, Regisseur „Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch“
„Diese Nachbarschaftshilfe, diese Wärme füreinander, die Fürsorglichkeit. Es ist ja letzten Endes eine Erwachsenen-Kind-Beziehung, die da behandelt wird, zwischen Pettersson und Findus.“
Es ist genau diese Wärme, die es am Ende vermag, allen Vorweihnachtsstress zu überstrahlen.









