Innovationskongress „RLP Next“ will Zukunftstrends setzen
Einfache Sortierarbeiten, ein prädestinierter Job für einen Roboter. Manuel Frosch berät kleine und mittelständische Unternehmen (dazu), an welchen Stellen sie Roboter einsetzen können.
Manuel Frosch, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Robothub
„Es ist üblich, dass man eine Erstberatung im Unternehmen macht, sich da die Prozesse anschaut. Man dokumentiert den Ist-Prozess, geht dann in eine Analyse, schaut, wo haben wir Potentiale, was könnte man automatisieren.“
100 Erstberatungen in drei Jahren hatten Manuel Frosch und seine Kollegen der Hochschule Trier sich vorgenommen. Dieses Ziel haben sie nicht erreicht, obwohl die Beratung kostenfrei ist.
Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt plädiert für mehr unternehmerischen Mut.
Daniela Schmitt (FDP), Wirtschaftsministerin RLP
„Es ist auch ein Stückweit diese deutsche Mentalität, dass man bei Innovationen immer sehr stark auch an die Risiken denkt, was kann passieren, wie gefährlich ist das. Und ich wünsche mir ein anderes Mindset.“
Daran arbeitet die Innovationsagentur des Landes Rheinland-Pfalz, die, vor zwei Jahren gegründet, selbst noch ein Start Up ist. Wo gibt es welche Fördergelder? Bei dieser Frage hilft die Innovationsagentur ebenso wie bei der Suche nach Kooperationspartnern.
Sabine Mesletzky, Geschäftsführerin Innovationsagentur
„Ganz klassische Kooperationen können zum Beispiel entstehen, indem sich Mittelständler mit Forschungseinrichtungen zusammentun, um gemeinsam an Forschungsprojekten zu arbeiten, also beispielsweise ein neues Schmiermittel entwickeln für ihre Materialien.“
Für Manuel Frosch hat sich der Tag gelohnt. Bis zum Mittag haben bereits vier Unternehmer angekündigt, sich in Sachen Automatisierung bald bei ihm zu melden.









