Ihr SAT.1 Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen

Ihr SAT.1 Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen

Weitere Nachrichten im Überblick

Sep. 26, 2025

Lufthansa plant massiven Stellenabbau — Geldautomatensprenger härter bestrafen — Tierpark Sababurg stellt Schweinehaltung ein
Anmoderation:
In Rheinland-Pfalz gibt es immer mehr illegale Drohnenflüge. Das Innenministerium hat in diesem Jahr 260 Fälle registriert. Im gesamten Jahr 2024 wurden einhundert verbotene Flüge gemeldet. Auffällig oft flogen die Drohnen in der Nähe von Chemieanlagen, Rüstungsanlagen oder Militärplätzen, etwa an der Airbase Ramstein. Es gebe Hinweise, dass es sich um technisch veränderte oder militärische Drohnen handeln könnte. Es bestehe der Verdacht, dass die Flüge kritische Infrastruktur auskundschaften sollen. Wo die Drohnen herkommen und wer sie steuert sei unklar.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten im Überblick.

Lufthansa plant massiven Stellenabbau
Laut Medienberichten will die Lufthansa tausende Stellen streichen, um Kosten zu sparen. In den kommenden Jahren sollten 20 Prozent der Arbeitsplätze in der Verwaltung wegfallen. Die genaue Zahl stehe noch nicht endgültig fest. Die Fluggesellschaft in Frankfurt lehnte einen Kommentar ab. Die Lufthansa kämpft mit hohen Kosten. Sie hat unter anderem bei der Auslastung ihr Niveau vor der Corona-Krise noch nicht erreicht.
Geldautomatensprenger härter bestrafen
Der hessische Justizminister Christian Heinz hat sich heute im Bundesrat für schärfere Strafen bei Geldautomatensprengungen eingesetzt. Dazu hat Hessen einen entsprechenden Antrag gestellt. Das Land fordert, die Mindeststrafe generell auf fünf Jahre Haft anzuheben. Bislang ist das nur dann vorgesehen, wenn Menschen durch die Sprengungen verletzt werden. Heinz erklärte, eine effektive Strafverfolgung senke die Fallzahlen deutlich. So seien in Hessen in diesem Jahr bislang nur sechs Geldautomaten gesprengt worden.
Tierpark Sababurg stellt Schweinehaltung ein
Als vorbeugende Maßnahme gegen eine Ansteckung mit der Afrikanischen Schweinepest gibt der Tierpark im Landkreis Kassel seine Schweinehaltung auf. Zwölf Schweine wurden  heute vorsorglich getötet, sie konnten nicht in andere Parks vermittelt werden.  Die tödliche Tierseuche breite sich seit geraumer Zeit auch in Richtung Nordhessen aus. Der Tierpark würde in einem Seuchenfall zu einem Risiko für die gesamte Region, besonders für die umliegenden Betriebe mit Schweinehaltung. Das sei nicht vertretbar.
Abmoderation:
Im südhessischen Mörfelden-Walldorf sind heute Morgen zwei Männer lebensgefährlich verletzt worden. Zeugen hatten Schussgeräusche gehört und die Polizei alarmiert. Die Beamten fanden zwei Männer und eine scharfe Schusswaffe. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte ein 79-Jähriger erst auf seinen 58-jährigen Nachbarn geschossen und dann die Waffe gegen sich selbst gerichtet haben. Die Hintergründe sind unklar.