Weitere Nachrichten im Überblick
Anmoderation:
Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hat eine Klage des türkischen Islam-Verbandes DITIB abgewiesen. Der Verband wollte erreichen, dass ein in Hessen angebotener Islam-Unterricht unter staatlicher Verantwortung nicht mehr durchgeführt wird. Das Land bietet diesen Unterricht neben dem von der DITIB mitgestalteten Islamischen Religions-Unterricht an. – Die DITIB ist umstritten, weil sie dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan unterstellt ist. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig
Und jetzt schauen wir auf weitere kurze Meldungen von heute – aus Hessen und Rheinland-Pfalz.
Generalsekretär vorgeschlagen
Die Landesvorsitzende der rheinland-pfälzische SPD, Sabine Bätzing-Lichtentäler, hat Gregory Scholz als neuen Generalsekretär vorgeschlagen. Seine Wahl soll am 23. August beim Parteitag in Idar-Oberstein erfolgen .Der Landtagsabgeordnete aus Ludwigshafen würde sein Amt sieben Monate vor der Landtagswahl antreten.
Gregory Scholz (SPD), Designierter Generalsekretär RLP
„Ich brenne für diese Partei, ich brenne für ihre Ideale, ich brenne für ihre Mitglieder, für mich ist die SPD ne große Familie und deswegen ist es ne ganz große Ehre, diese Partei mitgestalten zu können“
Die SPD-Landesvorsitzende Bätzing-Lichtenthäler wird beim Parteitag zur Wiederwahl antreten – ebenso wie ihre drei Stellvertreter Alexander Schweitzer, Doris Ahnen und Sven Teuber.
Drohnenflüge gefährden Sicherheit
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport weist heute darauf hin, dass Drohnenflüge im Bereich von Flughäfen eine ernsthafte Bedrohung für den Luftverkehr darstellen. Die Flugverbotszone gelte in einem Umkreis von einem Kilometer um Flughäfen, in den Start- und Landebahnverlängerungen seien es fünf Kilometer. Verstöße dagegen würden als gefährlicher Eingriff in den Flugverkehr gelten und mit Freiheitsstrafen bis zu 10 Jahren geahndet werden. Gestern musste der Flugbetrieb in Frankfurt wegen einen Drohnensichtung vorrübergehend eingestellt werden.
K+S verfehlt Umsatzerwartungen
Der Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller K+S hat im zweiten Quartal des Jahres einen Umsatz von rund 870 Millionen Euro erzielt. Das sind rund 3 Millionen Euro weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sank um fast 15 Prozent auf rund 110 Millionen Euro. Das lag unter anderem am schwachen US-Dollar, der gegenüber dem Euro an Wert verloren hat. Der Konzern beschäftigt weltweit mehr als 11.000 Mitarbeiter, davon rund 4.700 in Nordhessen.
Abmoderation:
An einem unbeschrankten Bahnübergang in Kusel sind heute ein Auto und ein Zug zusammengestoßen. Dabei ist eine 16-jährige Insassin des Autos ums Leben gekommen. Das teilt die Polizei mit. Drei weitere Menschen, die ebenfalls im Auto saßen, wurden schwer verletzt und mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser gebracht worden. Der Lokführer erlitt einen Schock. Die etwa 20 Passagiere des Zuges wurden nicht verletzt.









