Schule muss wegen Einsturzgefahr umziehen
Sie ist so etwas wie das Sinnbild für den fatalen Sanierungs-Stau in der Frankfurter Schullandschaft: die IGS-Süd. Zuletzt war die Schule in die Schlagzeilen geraten, weil zahllose Metallstützen installiert werden mussten, um das marode Schul-Gebäude weiter nutzbar zu halten. Doch jetzt ist klar: es reicht nicht. Die Schule MUSS raus – und das nur eine Woche vor dem Start des neuen Schuljahres.
Die Klassenzimmer sind leer, die Kisten stapeln sich – eine Schule zieht um. Nachdem ein neues Gutachten ergeben hat, dass hier jeder weitere Unterricht mit hunderten von Schülern lebensgefährlich wäre, sind die Lehrkräfte dabei, ihre Unterrichtsmaterialien in Kartons zu verpacken. Erst mitten in den Sommerferien wurde die Schulleitung darüber informiert, dass Sie das Gebäude zum Beginn des neuen Schuljahres geräumt haben muss. Ein Teil der Schule soll in ein Ersatzgebäude umziehen.
Uwe Gehrmann, Schulleiter IGS Süd:
„Das heißt unsere Großen, die Achter, Neuner, Zehner werden hier drüben in der Villa Süd noch ein Jahr bleiben. Die ist, so wie es uns mitgeteilt wurde, stabil. Und nur die Kleinen werden erstmal, die Fünfer, Sechser, Siebener in das neue Gebäude umziehen. Da reicht der Platz wirklich gut aus und dort werden wir vernünftig arbeiten können.“
Für die Schüler und die Eltern ist das ein Schlag. Sie hatten unter anderem mit Demonstrationen dafür gekämpft, dass die Schulgemeinde zusammenbleiben kann. Auch die Vorstellung, jeden Morgen und Nachmittag mit dem Shuttle-Bus in das fünf Kilometer entfernte Ersatzgebäude zu fahren erfreut niemanden.
Matthew Johnson, Elternsprecher:
„Wir waren ziemlich schockiert. Wir haben ewig lange gekämpft für eine Lösung die stadtteilnah in Sachsenhausen oder in der naheliegenden Umgebung ist und dafür dass die Schule zusammenbleibt. Die haben stark dafür gekämpft, dass die hier bleiben und fühlen sich jetzt von der Politik im Stich gelassen und ignoriert.“
Der Schulleiter will sich nicht unterkriegen lassen. Erst seit neun Jahren gibt es die Schule, die nach einem besonderen pädagogischen Konzept mit jahrgangsübergreifendem Unterricht arbeitet.
Uwe Gehrmann, Schulleiter IGS Süd:
„Die Menschen die hier sind, sind mit dieser neuen Schule sehr zufrieden und es wäre ein Treppenwitz der Geschichte, wenn ausgerechnet die Statik dieses Gebäudes uns dazu führen würde, dieses neue Konzept wieder einzustampfen.“
Bevor das allerdings nächste Woche hier am neuen Standort fortgeführt werden kann, gibt es noch einiges zu tun. Denn anstatt ihren Unterricht für das kommende Schuljahr vorzubereiten heißt es für die Lehrkräfte der IGS Süd die ganze Woche lang: Kisten packen.
Die Klassenzimmer sind leer, die Kisten stapeln sich – eine Schule zieht um. Nachdem ein neues Gutachten ergeben hat, dass hier jeder weitere Unterricht mit hunderten von Schülern lebensgefährlich wäre, sind die Lehrkräfte dabei, ihre Unterrichtsmaterialien in Kartons zu verpacken. Erst mitten in den Sommerferien wurde die Schulleitung darüber informiert, dass Sie das Gebäude zum Beginn des neuen Schuljahres geräumt haben muss. Ein Teil der Schule soll in ein Ersatzgebäude umziehen.
Uwe Gehrmann, Schulleiter IGS Süd:
„Das heißt unsere Großen, die Achter, Neuner, Zehner werden hier drüben in der Villa Süd noch ein Jahr bleiben. Die ist, so wie es uns mitgeteilt wurde, stabil. Und nur die Kleinen werden erstmal, die Fünfer, Sechser, Siebener in das neue Gebäude umziehen. Da reicht der Platz wirklich gut aus und dort werden wir vernünftig arbeiten können.“
Für die Schüler und die Eltern ist das ein Schlag. Sie hatten unter anderem mit Demonstrationen dafür gekämpft, dass die Schulgemeinde zusammenbleiben kann. Auch die Vorstellung, jeden Morgen und Nachmittag mit dem Shuttle-Bus in das fünf Kilometer entfernte Ersatzgebäude zu fahren erfreut niemanden.
Matthew Johnson, Elternsprecher:
„Wir waren ziemlich schockiert. Wir haben ewig lange gekämpft für eine Lösung die stadtteilnah in Sachsenhausen oder in der naheliegenden Umgebung ist und dafür dass die Schule zusammenbleibt. Die haben stark dafür gekämpft, dass die hier bleiben und fühlen sich jetzt von der Politik im Stich gelassen und ignoriert.“
Der Schulleiter will sich nicht unterkriegen lassen. Erst seit neun Jahren gibt es die Schule, die nach einem besonderen pädagogischen Konzept mit jahrgangsübergreifendem Unterricht arbeitet.
Uwe Gehrmann, Schulleiter IGS Süd:
„Die Menschen die hier sind, sind mit dieser neuen Schule sehr zufrieden und es wäre ein Treppenwitz der Geschichte, wenn ausgerechnet die Statik dieses Gebäudes uns dazu führen würde, dieses neue Konzept wieder einzustampfen.“
Bevor das allerdings nächste Woche hier am neuen Standort fortgeführt werden kann, gibt es noch einiges zu tun. Denn anstatt ihren Unterricht für das kommende Schuljahr vorzubereiten heißt es für die Lehrkräfte der IGS Süd die ganze Woche lang: Kisten packen.









