FDP diskutiert mit Wirtschaftsvertretern
Sie ist ein leidiges Thema für jeden Unternehmer, die Bürokratie. Der ehemalige Opel-Vertriebschef Peter Christian Küspert musste sich oft damit herum schlagen. Und sie kommt von überall: aus Brüssel, Berlin und auch aus den Landesregierungen. In der heutigen Gesprächsrunde geht es unter anderem darum, was das Land tun kann, um Vereinfachung zu schaffen.
Daniela Schmitt (FDP), Wirtschafts- und Verkehrsministerin RLP
„Wir haben im Vergaberecht ganz, ganz viel Erleichterung geschaffen, dass insbesondere die öffentlichen Auftraggeber, die Kommunen, die Kreise viel stärker, viel zügiger auch Aufträge erteilen können, ganz wichtig, wir sind dabei, viele Themen zu zentralisieren.“
Nicht nur die Bürokratie schwäche den Wirtschaftsstandort. Auch die digitale Infrastruktur und Energieversorgung sind wichtig fürs Wachstum, da sind sich alle einig. Und wie können Unternehmen qualifizierte Fachkräfte ins Rhein-Main-Gebiet holen? Der ehemalige Opel-Vertriebschef hält vor allem eine gute Verkehrsinfrastruktur, also eine gute Auto- und Bahnverbindung für essenziell.
Peter Christian Küspert, ehemaliger Opel-Vertriebschef
„Damit wird das ganze Thema natürlich hoch spannend für junge Familien oder auch schon etwas ältere Familien, die sich Mainz, Frankfurt, Wiesbaden einfach nicht mehr leisten können.// Denn dann wird’s auch interessant für Leute zu sagen, ich geh in die Region.“
Die Familien könnten sich dann in Orten in der Umgebung niederlassen, wo die Mieten nicht ganz so teuer sind. Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt verspricht, das neue Landesverkehrsgesetz, das bald kommen soll, werde Straßenbauvorhaben beschleunigen. Es ist die letzte Station der Sommerreise der rheinland-pfälzischen FDP.
Steven Wink, (FDP). Fraktionsvorsitzender Landtag RLP
„Für uns ist es wichtig, um zu sehen was läuft gut und wo können wir besser werden. Und da kommen wir in den Gesprächen immer in einen guten Austausch, in diesen Bereichen, mit diesen Menschen, wir treffen viele Menschen und die geben uns natürlich ein ehrliches Feedback und das ist sehr wichtig, um einfach auch bodenständig zu bleiben in der Politik.“
Und angesichts der kommenden Landtagswahl auch eine Möglichkeit, sich bei potentiellen Wählern bekannt zu machen.









