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Weitere Nachrichten im Überblick

Mai 13, 2025

Deutlich mehr Abschiebungen — Geldstrafe wegen Klebeaktion im Städel — Fraport rutscht ins Minus
Anmoderation:
Die Bundesanwaltschaft hat vier mutmaßliche Anführer der „Reichsbürger“-Gruppe „Königreich Deutschland“ festnehmen lassen, darunter auch Gründer Peter Fitzek. Eine der Festnahmen sei am Morgen in Gönnheim im Landkreis Bad Dürkheim erfolgt. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat heute die Gruppierung „Königreich Deutschland“ verboten, es folgten zahlreiche Durchsuchungen. Zweck und Tätigkeit des Vereins liefen den Strafgesetzen zuwider und richteten sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung, erklärte das Ministerium. Die vier festgenommenen Deutschen seien zwischen 37 und 59 Jahre alt. Sie wurden heute einem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe vorgeführt.
Und damit kommen wir zu weiteren Meldungen des Tages.

Deutlich mehr Abschiebungen
In Hessen wurden von Januar bis Ende März 566 Menschen abgeschoben. Wie das Innenministerium mitteilte, ist die Zahl gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres um 45 Prozent gestiegen. Ein Drittel der abgeschobenen Personen seien Straftäter oder Gefährder. Hessen gehört seit 2018 zu den fünf Bundesländern mit den höchsten Rückführungszahlen. Anders als etwa in Rheinland-Pfalz werden in Hessen die Abschiebungen zentral vom Land selbst organisiert.
Geldstrafe wegen Klebeaktion im Städel
Das Amtsgericht Frankfurt hat das Verfahren gegen einen Aktivisten der „Letzten Generation“ wegen Sachbeschädigung eingestellt. Der 40-Jährige muss 600 Euro an das Städel Museum zahlen. Aus Protest gegen die Klimapolitik hatte er sich zusammen mit einer weiteren Aktivistin Ende August 2022 an den historischen Rahmen eines Bildes geklebt. Nach Angaben des Museums wurde der Rahmen dabei beschädigt. Das Verfahren gegen die Frau wurde bereits im vergangenen Juli gegen eine Zahlung von 1.000 Euro eingestellt.
Fraport rutscht ins Minus
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat im ersten Quartal des Jahres einen Verlust von rund 26 Millionen Euro gemacht. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres stand unter dem Strich noch ein Gewinn von rund 13 Millionen Euro. Nach Angaben von Fraport-Chef Stefan Schulte lag das Minus unter anderem an den gestiegenen Personalkosten am Frankfurter Flughafen. Außerdem fiel die reisestarke Osterzeit in diesem Jahr erst in das zweite Quartal. Die Zahl der Passagiere sank leicht um fast 1 Prozent auf rund 12 Millionen.