Ihr SAT.1 Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen

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Weitere Nachrichten im Überblick

Apr. 24, 2025

Schweitzer will nicht SPD-Bundesvorsitzender werden +++ Mutmaßlicher Schütze von Bad Nauheim gefasst +++ Abitur-Prüfungen gestartet +++ Tarifverhandlungen an der Mainzer Universitätsmedizin
Ende Juni findet der Bundesparteitag der SPD statt. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer hat sich nun zu Wort gemeldet: Er empfiehlt seiner Partei eine programmatische Veränderung, aber auch Veränderungen an der Parteispitze – wie er wörtlich der FAZ gesagt hat. Schweitzer wolle nicht Vorsitzender werden, er konzentriere sich komplett auf die Landtagswahl nächstes Jahr, bei der er Ministerpräsident bleiben wolle.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Überblick.
Mutmaßlicher Schütze gefasst: Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Männer im hessischen Bad Nauheim sitzt der mutmaßliche Schütze in Untersuchungshaft. Ihm wird heimtückischer Mord vorgeworfen. Der 28jährige hat die Tat gestanden. Er ist der Bruder von einem der beiden Männer, die bereits wegen des Verdachts der Anstiftung zum Mord in Untersuchungshaft sitzen. Sowohl die Beschuldigten als auch die Opfer sind türkische Staatsbürger. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Doppelmord an Karsamstag aus Rache geschah. Auslöser soll eine tödliche Familienfehde in der Türkei gewesen sein.
Abitur-Prüfungen gestartet: In Hessen haben heute die schriftlichen Abitur-Prüfungen für insgesamt rund 23.000 Schüler begonnen. Die letzten mehrstündigen Klausuren werden am 14. Mai geschrieben. Das Land hat den Ablauf und die Aufgaben genau festgelegt. Ein Teil der Aufgaben stammt aus einem bundesweit einheitlichen Pool. Dadurch sollen die Anforderungen für das Abitur in ganz Deutschland angeglichen werden. Im vergangenen Jahr lag der Notenschnitt in Hessen bei 2,27. Das einheitliche Landesabitur gibt es seit 18 Jahren.
Tarifverhandlungen begonnen: An der Mainzer Universitätsmedizin sind heute die Gewerkschaft ver.di und der Vorstand der Klinik zum Auftakt der diesjährigen Tarifrunde zu einem Gespräch zusammengekommen. Die Gewerkschaft fordert für die mehr als 7.000 nicht ärztlichen Beschäftigten unter anderem acht Prozent mehr Geld. Außerdem will ver.di bessere Arbeitszeitregelungen für die Beschäftigten durchsetzen. Die Uniklinik schreibt seit Jahren rote Zahlen. Auch in diesem Jahr wird wieder ein Verlust erwartet. Das Land Rheinland-Pfalz will das Krankenhaus jetzt mit 400 Millionen Euro teilweise entschulden.