Weitere Nachrichten im Überblick
Anmoderation:
Ermittler aus mehr als 30 Ländern haben nach Angaben von Europol ein riesiges Pädophilen-Netzwerk mit fast zwei Millionen Nutzern weltweit ausgehoben – auch in Hessen gab es Festnahmen. Insgesamt 79 Menschen seien festgenommen worden, teilte Europol mit. Unter Leitung des bayerischen Landeskriminalamtes sei die Plattform Kidflix vom Netz genommen worden. Nach Darstellung von Europol geht es um eine der größten Pädophilen-Plattformen weltweit. Demnach war es auch der bisher größte Einsatz gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern in Europa.
Wir kommen nun zu weiteren Nachrichten des Tages in unserem Newsblock.
Telenotarzt bald flächendeckend erreichbar
Künftig sollen Notfallsanitäter bei ihren Einsätzen überall in Rheinland-Pfalz durch Telenotarztzentralen unterstützt werden können. Das sieht das neue Rettungsdienstgesetz vor. Die Landesärztekammer lobt das Konzept. Der Telenotarzt sei vor allem im ländlichen Raum wichtig. Er sei ohne Anfahrt direkt verfügbar und könne die Sanitäter vor Ort bei den Hilfsmaßnahmen anleiten. Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft südwestdeutscher Notärzte sind in Rheinland-Pfalz bereits alle Rettungswagen mit den notwendigen Kommunikations- und Übertragungsgeräten ausgestattet.
Klage gefährdet Millionen-Investition
Der Sportwarenhändler Frasers kann auch dreieinhalb Jahre nach seinem Grundstückskauf nicht mit dem Bau seines Hauptquartiers auf dem Bitburger Flughafen beginnen. Grund dafür ist eine Klage des Bundes für Naturschutz und Umwelt BUND gegen die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord. Die Behörde hatte der Firma erlaubt, die geschützten Magerwiesen auf dem Grundstück zu versiegeln. Bis zu einer gerichtlichen Entscheidung liegen die Baupläne auf Eis. Die CDU Rheinland-Pfalz fordert den BUND auf, die Klage zurückzuziehen. Die Ansiedlung von Frasers könne hunderte Arbeitsplätze schaffen. Die ganze Region würde von dem wirtschaftlichen Aufschwung profitieren.
FDP kritisiert Hessen-App
Nach Ansicht der FDP-Landtagsfraktion ist die Hessen-App der Landesregierung ein teurer Flop. Aktuell habe sie nur rund 38.000 Nutzer. Dabei habe das Digitalministerium bisher schon knapp 2 Millionen Euro in die App investiert. Die Hessen-App wurde Anfang 2023 eingeführt. Sie bietet Informationen zu Verwaltungsdienstleistungen des Landes, etwa für einen neuen Ausweis. Digitale Angebote der Kommunen sind nicht in die App integriert. Damit liefert sie laut FDP keinen Bürgerservice. Wenn das nicht geändert werden könne, sollte das Projekt aufgegeben werden.









