Wie kann die Offenbacher Innenstadt belebt werden?
Anmod:
Auch in unserer Region haben die Städte zunehmend ein Problem: Leerstehende Läden, Teile der Innenstädte drohen zu veröden. In Offenbach soll ein Projekt diesem Missstand entgegenwirken: Die Stadt mietet leerstehende Flächen an, die Start-Ups nun erstmal kostenfrei testen können.
Tanja Ronaghi, gebürtige Offenbacherin und Modedesignerin. Sie ist die erste Mieterin im sogenannten „Testraum“ in der Offenbacher Fußgängerzone. Dort bietet sie ihre selbstgestaltete Kleidung an, dazu Schmuck und Taschen von befreundeten Kollegen. Miete zahlt sie für die 46 Quadratmeter nicht. Die 35-Jährige will nicht nur testen, wie ihre Mode bei Kunden ankommt, sondern auch mithelfen, die Offenbacher Innenstadt wiederzubeleben.
Tanja Ronaghi, Modedesignerin
„Ich weiß noch, wie die Stadt vor 15 Jahren ausgesehen hat. Da ist man durch die Stadt gelaufen, es war ein belebtes Stadtleben. Da gab es kleine Boutiquen, also alles Mögliche. Und wenn ich jetzt durch die Stadt laufe, dann finde ich es manchmal echt traurig.“
Für zwei Monate ist es nun das Geschäft von Tanja Ronaghi, dann kommt für drei Monate ein Schallplattenhändler in den Testraum. Für die Monate August und September können sich noch Start-Ups bei der Stadt Offenbach bewerben, am besten solche mit einer frischen Idee.
Isabel Glavašević, Projektleitung Testraum-Allee
„Natürlich dass es ein spannendes Angebot ist, das es so in Offenbach noch nicht gibt. Das ist uns ganz wichtig, eine Ergänzung zu dem bestehenden Einzelhandel zu geben. Und dann treffen wir uns ganz einfach mit den Leuten. Gucken, ob es passt, ob das auch den Vorstellungen der Leute entspricht.“
Seit vor zweieinhalb Jahren Galeria-Kaufhof in der Nähe schließen musste, stehen in der Offenbacher Innenstadt immer mehr Geschäfte leer. Wie groß der Leerstand ist, kann die Stadt nicht genau beziffern, denn die meisten Flächen sind in Privatbesitz. Nun will Offenbach weitere Testläden anbieten, auch im ehemaligen Galeria-Kaufhof-Gebäude. 400.000 Euro steckt die Stadt aus Haushaltsmitteln in das Projekt „Testraum-Allee“, weitere knapp 170.000 kommen vom Land Hessen. Tanja Ronaghi will mit ihrem Laden auch ein Zeichen setzen: Weg vom Online-Handel, zurück in die kleinen Geschäfte vor Ort.
Tanja Ronaghi, Modedesignerin
„Von Auge zu Auge sich miteinander austauschen zu können, auch gemeinsame Geschichten teilen zu können. Also ich mag das total gerne, in Läden zu gehen, wo ich dann nette Menschen getroffen habe. Die Verbindung zu den Menschen, ich finde, das sind kleine, wertvolle Erinnerungen.“
Ende September will die Stadt Offenbach nach den ersten Erfahrungen entscheiden, wie es mit dem Projekt weitergeht. Und vielleicht hat Tanja Ronaghi bis dahin auch tatsächlich ihren richtigen eigenen Laden eröffnet.
Auch in unserer Region haben die Städte zunehmend ein Problem: Leerstehende Läden, Teile der Innenstädte drohen zu veröden. In Offenbach soll ein Projekt diesem Missstand entgegenwirken: Die Stadt mietet leerstehende Flächen an, die Start-Ups nun erstmal kostenfrei testen können.
Tanja Ronaghi, gebürtige Offenbacherin und Modedesignerin. Sie ist die erste Mieterin im sogenannten „Testraum“ in der Offenbacher Fußgängerzone. Dort bietet sie ihre selbstgestaltete Kleidung an, dazu Schmuck und Taschen von befreundeten Kollegen. Miete zahlt sie für die 46 Quadratmeter nicht. Die 35-Jährige will nicht nur testen, wie ihre Mode bei Kunden ankommt, sondern auch mithelfen, die Offenbacher Innenstadt wiederzubeleben.
Tanja Ronaghi, Modedesignerin
„Ich weiß noch, wie die Stadt vor 15 Jahren ausgesehen hat. Da ist man durch die Stadt gelaufen, es war ein belebtes Stadtleben. Da gab es kleine Boutiquen, also alles Mögliche. Und wenn ich jetzt durch die Stadt laufe, dann finde ich es manchmal echt traurig.“
Für zwei Monate ist es nun das Geschäft von Tanja Ronaghi, dann kommt für drei Monate ein Schallplattenhändler in den Testraum. Für die Monate August und September können sich noch Start-Ups bei der Stadt Offenbach bewerben, am besten solche mit einer frischen Idee.
Isabel Glavašević, Projektleitung Testraum-Allee
„Natürlich dass es ein spannendes Angebot ist, das es so in Offenbach noch nicht gibt. Das ist uns ganz wichtig, eine Ergänzung zu dem bestehenden Einzelhandel zu geben. Und dann treffen wir uns ganz einfach mit den Leuten. Gucken, ob es passt, ob das auch den Vorstellungen der Leute entspricht.“
Seit vor zweieinhalb Jahren Galeria-Kaufhof in der Nähe schließen musste, stehen in der Offenbacher Innenstadt immer mehr Geschäfte leer. Wie groß der Leerstand ist, kann die Stadt nicht genau beziffern, denn die meisten Flächen sind in Privatbesitz. Nun will Offenbach weitere Testläden anbieten, auch im ehemaligen Galeria-Kaufhof-Gebäude. 400.000 Euro steckt die Stadt aus Haushaltsmitteln in das Projekt „Testraum-Allee“, weitere knapp 170.000 kommen vom Land Hessen. Tanja Ronaghi will mit ihrem Laden auch ein Zeichen setzen: Weg vom Online-Handel, zurück in die kleinen Geschäfte vor Ort.
Tanja Ronaghi, Modedesignerin
„Von Auge zu Auge sich miteinander austauschen zu können, auch gemeinsame Geschichten teilen zu können. Also ich mag das total gerne, in Läden zu gehen, wo ich dann nette Menschen getroffen habe. Die Verbindung zu den Menschen, ich finde, das sind kleine, wertvolle Erinnerungen.“
Ende September will die Stadt Offenbach nach den ersten Erfahrungen entscheiden, wie es mit dem Projekt weitergeht. Und vielleicht hat Tanja Ronaghi bis dahin auch tatsächlich ihren richtigen eigenen Laden eröffnet.









