Fastnachtsumzug in Klaa Paris
Nur noch heute, dann ist die 5. Jahreszeit vorbei und die Fastenzeit beginnt. Vorher nehmen wir Sie aber nochmal mit auf den ältesten Fastnachtszug Hessens: In den Frankfurter Stadtteil Heddernheim, der jeden Veilchendienstag zu „Klaa Paris“ wird. Dessen Veranstalter stehen dieses Jahr vor besonders großen Herausforderungen.
Mit exakt 111 Wagen zieht sich der fröhliche Lindwurm, der Fastnachtszug, heute durch „Klaa Paris“. Rund 100.000 Menschen sind gekommen. Es wird ausgelassen gefeiert, gejubelt und wie üblich der ein oder andere Politiker auf die Schippe genommen.
„Wir haben einen super Tag heute, ein Brauchtumstag in Hessen, ein Riesenspaß und die Stimmung ist hier echt hervorragend.“
„Alle feiern zusammen, egal was du für eine Nationalität bist, alle feiern zusammen, alle haben Spaß zusammen.“
„Es sind einfach Traditionsvereine hier, man trifft seine Leute, die man sonst auch sieht, es ist einfach Stimmung.“
„Klaa Paris ist ganz einfach auch ein Punkt wo man hin muss, weil das der älteste Faschingszug, Fassenacht Entschuldigung, in Hessen ist.“
Dabei dürften die schrecklichen Ereignisse gestern in Mannheim sicher nicht spurlos an der Feiermeute vorbei gegangen sein. Ein Mann war mit seinem Kleinwagen in eine Menschenmenge gefahren – zwei Menschen starben, elf wurden verletzt. Doch von solchen Nachrichten wollen sich die Narren hier nicht die Stimmung vermiesen lassen.
„Die Angst schwingt mit, aber man kann sich ja zuhause nicht einschließen und man will den Kindern das ja auch nicht vermitteln.“
„Es ist mehr präsent im Kopf, ja, aber es sind ja die Pfeiler da, von daher alles gut.“
„Ich muss sagen, dass die Polizei recht gut alles abgesichert hat.“
„Passieren kann überall was. Und ich glaube an Fasching steht der Spaß und der Zusammenhalt im Vordergrund.“
Ganz nach dem diesjährigen Motto „In Klaa Paris zur Fassenacht, hat Freud’ und Fröhlichkeit die Macht“. Die Sicherheitsanforderungen sind dieses Jahr so hoch wie nie zuvor.
Ulrich Fergenbauer, Veranstaltungsleiter Fastnachtsumzug: „Wir mussten umstellen von einem Konzept, wo wir den Zugweg abgesichert haben mit entsprechenden Entfluchtungswegen in ein Zonenkonzept. Wir haben also eine Zone zur Sicherheitszone erklären müssen und damit halt den Ortsteil Heddernheim quasi lahmgelegt.“
Heißt: in den gesamten Stadtteil kommt kein Auto mehr rein oder raus. Seit 4 Uhr morgens gilt überall Halteverbot. Alle Fahrzeuge, die an öffentlichen Straßen geparkt haben, wurden abgeschleppt. Im Vergleich zum Vorjahr musste der Organisator die Anzahl an mobilen Straßensperren und Pollern verdoppeln – macht demnach auch doppelt so hohe Kosten.
Ulrich Fergenbauer, 1. Vorsitzender Zuggemeinschaft „Klaa Paris“: „Von den Sicherheitskosten reden wir über etwa 138.000 Euro und die verteilen sich zum ganz großen Teil auf die Sperren, die Sperrsysteme, plus das Personal was ich dazu brauche.“
Die Mehrkosten für die Sicherheitsauflagen zahlt die Stadt. Denn eins ist klar: Auf den Umzug will hier niemand verzichten. Schließlich reicht seine Tradition bis ins Jahr 1839 zurück. Klaa Paris und Veilchendienstag – das gehört einfach zusammen.
Mit exakt 111 Wagen zieht sich der fröhliche Lindwurm, der Fastnachtszug, heute durch „Klaa Paris“. Rund 100.000 Menschen sind gekommen. Es wird ausgelassen gefeiert, gejubelt und wie üblich der ein oder andere Politiker auf die Schippe genommen.
„Wir haben einen super Tag heute, ein Brauchtumstag in Hessen, ein Riesenspaß und die Stimmung ist hier echt hervorragend.“
„Alle feiern zusammen, egal was du für eine Nationalität bist, alle feiern zusammen, alle haben Spaß zusammen.“
„Es sind einfach Traditionsvereine hier, man trifft seine Leute, die man sonst auch sieht, es ist einfach Stimmung.“
„Klaa Paris ist ganz einfach auch ein Punkt wo man hin muss, weil das der älteste Faschingszug, Fassenacht Entschuldigung, in Hessen ist.“
Dabei dürften die schrecklichen Ereignisse gestern in Mannheim sicher nicht spurlos an der Feiermeute vorbei gegangen sein. Ein Mann war mit seinem Kleinwagen in eine Menschenmenge gefahren – zwei Menschen starben, elf wurden verletzt. Doch von solchen Nachrichten wollen sich die Narren hier nicht die Stimmung vermiesen lassen.
„Die Angst schwingt mit, aber man kann sich ja zuhause nicht einschließen und man will den Kindern das ja auch nicht vermitteln.“
„Es ist mehr präsent im Kopf, ja, aber es sind ja die Pfeiler da, von daher alles gut.“
„Ich muss sagen, dass die Polizei recht gut alles abgesichert hat.“
„Passieren kann überall was. Und ich glaube an Fasching steht der Spaß und der Zusammenhalt im Vordergrund.“
Ganz nach dem diesjährigen Motto „In Klaa Paris zur Fassenacht, hat Freud’ und Fröhlichkeit die Macht“. Die Sicherheitsanforderungen sind dieses Jahr so hoch wie nie zuvor.
Ulrich Fergenbauer, Veranstaltungsleiter Fastnachtsumzug: „Wir mussten umstellen von einem Konzept, wo wir den Zugweg abgesichert haben mit entsprechenden Entfluchtungswegen in ein Zonenkonzept. Wir haben also eine Zone zur Sicherheitszone erklären müssen und damit halt den Ortsteil Heddernheim quasi lahmgelegt.“
Heißt: in den gesamten Stadtteil kommt kein Auto mehr rein oder raus. Seit 4 Uhr morgens gilt überall Halteverbot. Alle Fahrzeuge, die an öffentlichen Straßen geparkt haben, wurden abgeschleppt. Im Vergleich zum Vorjahr musste der Organisator die Anzahl an mobilen Straßensperren und Pollern verdoppeln – macht demnach auch doppelt so hohe Kosten.
Ulrich Fergenbauer, 1. Vorsitzender Zuggemeinschaft „Klaa Paris“: „Von den Sicherheitskosten reden wir über etwa 138.000 Euro und die verteilen sich zum ganz großen Teil auf die Sperren, die Sperrsysteme, plus das Personal was ich dazu brauche.“
Die Mehrkosten für die Sicherheitsauflagen zahlt die Stadt. Denn eins ist klar: Auf den Umzug will hier niemand verzichten. Schließlich reicht seine Tradition bis ins Jahr 1839 zurück. Klaa Paris und Veilchendienstag – das gehört einfach zusammen.









