Weitere Nachrichten im Überblick
Anmoderation:
Am Wormser Flugplatz ist heute Nachmittag ein Sportflugzeug abgestürzt. Nach Angaben der Polizei wurden dabei der 64 Jahre alte Fluglehrer schwer und sein 39-jähriger Schüler leicht verletzt. Nach ersten Erkenntnissen ist das Flugzeug kurz nach dem Start abgesackt und auf einem Feld außerhalb des Fluggeländes aufgeschlagen. Dort hat es sich überschlagen und ist auf dem Dach liegen geblieben. Warum das Sportflugzeug abstürzte, ist noch unklar. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz:
Continental streicht noch mehr Stellen
Wegen der Krise in der Autoindustrie sollen bei der Zuliefersparte von Continental bis 2026 weltweit weitere 3.000 Stellen in Forschung und Entwicklung wegfallen, davon etwa 650 in Hessen. Unter anderem sollen am größten Automotive-Standort in Frankfurt noch einmal 220 Stellen gestrichen werden. Ebenso viele sind es im hessischen Babenhausen. Mit dem heute verkündeten Abbau erhöht sich die Zahl der wegfallenden Arbeitsplätze bei Continental auf mehr als 10.000.
Gefängnisstrafe für Fluchthelfer
Das Amtsgericht Landau hat heute einen 46jährigen Mann wegen Fluchthilfe für einen verurteilten Mörder zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Nach Ansicht des Gerichts hatte er den Entflohenen in seinem Auto unter anderem nach Tschechien und Polen gebracht. Der Mann weist alle Vorwürfe zurück. Im Oktober 2023 war ein Häftling der JVA Bruchsal trotz Fußfessel und Bewachung bei einem Ausgang in Germersheim geflohen. Er wurde Monate später in Osteuropa festgenommen.
Passagierzahlen deutlich gestiegen
Der Flughafen Hahn im Hunsrück hat im vergangenen Jahr rund 1,9 Millionen Fluggäste abgefertigt. Das waren fast 12 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Flughafeneigner Triwo AG erwartet, dass die Passagierzahlen weiter steigen werden. Er kündigte an, die Abläufe in der Flughafenhalle zu verbessern. Um die Wartezeiten für die Fluggäste möglichst gering zu halten, sollen unter anderem die Sicherheitskontrollen zentralisiert werden. Zudem sollen Abflug und Ankunft künftig getrennt werden.
Abmoderation:
In der Nähe des Kaiserslauterer Hauptbahnhofs ist in der Nacht bei Baggerarbeiten eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Der Bahnhof selbst und ein Teil der Strecke zwischen Mannheim und Saarbrücken musste mehrere Stunden gesperrt werden. In der Folge fielen neben Regionalzügen auch zahlreiche ICEs aus – unter anderem die Verbindung nach Paris. Die Mörsergranate wurde abtransportiert und soll an einem sicheren Ort entschärft werden.









