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Frankfurt informiert über Bundestagswahl

Feb. 5, 2025

Gut zweieinhalb sind es noch bis zur Bundestagswahl. Wer vorhat, per Briefwahl abzustimmen, sollte sich daher beeilen. Die ersten Unterlagen werden in diesen Tagen verschickt. In Frankfurt gibt es alternativ zum Postversand die Möglichkeit, die Wahl bereits jetzt im Briefwahllokal durchzuführen.
Am 23. Februar wird der neue Bundestag gewählt. Rund um die Zeil in der Frankfurter Innenstadt ist das sehr präsent – auch in den Köpfen der Wähler.

Theresa Sattler, in Elternzeit
„Ja, unbedingt. Weil’s super wichtig ist für unsere Demokratie. Ja, muss sein.“
Sara Fackert, Studentin
„Ich will diesen Rechtsruck halt einfach verhindern. Ich finde das ganz furchtbar einfach, was gerade passiert. Und ich dachte, wir hätten es besser gelernt aus der Geschichte, aber… Ja, deswegen… Also, ich geh auf jeden Fall wählen. Und ich find’s wichtig, dass man wählen geht.“
Micha Reppel, Rentner
„Die Entscheidung steht schon ziemlich fest, nichts Etabliertes. Tut mir leid, kann ich gar nix machen.“

Wer nicht bis zum Wahltag warten will, hat schon jetzt die Möglichkeit, die Unterlagen im nahegelegenen Briefwahllokal zu beantragen und direkt vor Ort sein Kreuz zu setzen. Von Montag bis Freitag während der Öffnungszeiten. Ein Angebot, das gerne angenommen wird.

Ute Benjelloun, Rentnerin
„Weil wir nächste Woche in den Urlaub fahren, also zwei Wochen weg sind, und das sonst nicht geschafft hätten. Und da es jetzt schon heute Mittwoch ist und die Wahlunterlagen immer noch nicht da waren, haben wir gedacht, wir gehen jetzt direkt hin, damit das auch sicher ist.“
Martin Keßler, Filmemacher
„Man ist einfach flexibler. Ich kann an dem Tag noch was anderes machen. Wenn die Sonne scheint, geh ich lieber in den Park. Und jetzt hab ich grade Zeit gehabt heute.“

Rund 120.000 Frankfurter haben bereits Briefwahl beantragt, das ist jeder Vierte Wahlberechtigte. Durch die vorgezogene Bundestagswahl bleiben diesmal nur knapp drei statt der üblichen sechs Wochen. Eile ist geboten.

Eileen O’Sullivan (Volt), Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales Frankfurt
„Es ist natürlich immer gut, wenn man entweder rechtzeitig, also mindestens eine Woche vorher, würde ich jetzt mal in den Raum stellen wollen, auf jeden Fall die Briefwahlunterlagen auf den Weg zurückbringt. Oder aber sie selber einwirft. Oder man sucht sich das ganz gemütlich aus, dass man hier zum Beispiel mal in der Mittagspause ins Briefwahllokal vor Ort kommt. Also diesmal bei der Bundestagswahl nicht zu lange warten. Und auf jeden Fall gut planen, wenn die Stimme gültig sein soll.“

Da Wahlkreiskandidaten und Landeslisten erst seit vergangenen Donnerstag feststehen, können die Briefwahlunterlagen auch erst jetzt ausgegeben werden. Wer es nicht rechtzeitig zur Post schafft, hat am Wahlsonntag noch Alternativen.

Eileen O’Sullivan (Volt), Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales Frankfurt
„Spätestens einwerfen können Sie es an drei Orten hier in Frankfurt, an zwei unterschiedlichen Bürgerämtern. Einmal in der Innenstadt, einmal in Höchst und einmal hier im Briefwahllokal in der Stiftstraße 29. Bis 18 Uhr. Also, alles nach 18 Uhr zählt nicht mehr.“

Bis dahin kann sonst auch per Wahlschein direkt in einem Wahllokal des persönlichen Wahlkreises gewählt werden. Optionen gibt es also genügend, seine Wahl rechtzeitig zu treffen.