Weitere Nachrichten im Überblick
Anmoderation:
In Frankfurt-Niederrad ist gestern Nacht ein Mann durch einen Schuss am Oberschenkel verletzt worden. Lebensgefahr besteht aber nicht. Wer auf den 46-Jährigen geschossen hat ist unklar. Nach dem Täter wurde mit einem Großaufgebot der Polizei gesucht, jedoch erfolglos. Die Polizei bittet nun um Hinweise.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Überblick.
Neues Schleusentor angekommen
Nach einem zweitägigen Transport über die Mosel hat das Ersatz-Schleusentor heute Müden erreicht. Der Einbau ist ab dem 24. Januar geplant. Dann sollen auch die Reparaturarbeiten am Beton in der Schleusenkammer beendet sein. Am 1. Februar soll die Schleuse wieder regulär in Betrieb gehen. Das ist deutlich früher als zunächst angenommen. Anfang Dezember war ein Güterschiff vermutlich wegen technischer Probleme gegen das Schleusentor gekracht. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt gegen den Schiffsführer. Er könnte mit seinem Verhalten den Schiffsverkehr gefährdet haben. Etwa 70 festliegende Schiffe mussten aufwändig notgeschleust werden, damit sie weiterfahren konnten.
Millionen-Einnahmen durch Verkehrssünder
Die Zentrale Bußgeldstelle des Landes Hessen in Kassel hat im vergangenen Jahr gut 103 Millionen Euro an Bußgeldern für Verkehrsverstöße kassiert. Davon entfielen etwa 77 Millionen Euro auf Geschwindigkeitsübertretungen. Das Geld fließt in den Landeshaushalt. Die Behörde in Kassel ist landesweit ab einer Geldbuße von 60 Euro zuständig. Eine Ausnahme bildet die Stadt Frankfurt. Sie hat eine eigene Bußgeldstelle. Dort gehen alle Einnahmen an die Stadtkasse.
Industrie erzielt weniger Umsatz
In Rheinland-Pfalz haben die Industriebetriebe von Januar bis November 2024 rund acht Prozent weniger umgesetzt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die mit Abstand höchsten Einbußen gab es bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen. Aber auch die Geschäfte in der Chemie- und Pharmaindustrie liefen schlechter. Insgesamt ging in Rheinland-Pfalz die Nachfrage aus dem In-und Ausland deutlich stärker zurück als im bundesweiten Schnitt.









