Weitere Nachrichten im Überblick
Grünes Licht für Tiefengeothermie-Projekt — Fahrschüler schaffen Prüfung immer öfter nicht — Eisweinlese an der Bergstraße
Anmoderation:
Im Prozess gegen einen Reichsbürger aus Kusel hat das Landgericht Zweibrücken heute ein Urteil gefällt. Der 66-Jährige wurde zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Außerdem muss er 100 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Laut Urteilsbegründung soll der Mann Beihilfe zur Verunglimpfung des Staates geleistet haben. Der Angeklagte hatte zu Prozessbeginn zugegeben, Briefe mit verfassungsfeindlichen Inhalten an Behörden verschickt zu haben, er habe diese aber nicht selbst geschrieben. Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Überblick.
Grünes Licht für Tiefengeothermie-Projekt
Der Chemiekonzern BASF und das Unternehmen Vulcan Energy können ab Februar mit der Suche nach heißem Tiefenwasser in und um Ludwigshafen beginnen. Das hat der Stadtrat gestern Abend beschlossen. Vulcan Energy schätzt, dass die umfangreichen Untersuchungen bis zu 15 Millionen Euro kosten könnten. Die BASF beteiligt sich mit bis zu 5 Millionen Euro. Der Chemiekonzern will mit heißem Tiefenwasser CO2-freien Dampf für sein Stammwerk in Ludwigshafen produzieren. Vulcan Energie plant, Lithium für Elektro-Autobatterien zu gewinnen. Ludwigshafen und Frankenthal wollen die tiefe Erdwärme in Zukunft für Haushalte nutzen.
Fahrschüler schaffen Prüfung immer öfter nicht
In Hessen sind im vergangenen fast 40 Prozent der Fahrschüler bei der theoretischen Prüfung für Führerscheine aller Klassen durchgefallen. Bei der praktischen Prüfung waren es fast 30 Prozent. Das hat der TÜV Hessen mitgeteilt. In den vergangenen zehn Jahren sei die Durchfallquote immer weiter gestiegen. Für junge Menschen sei der Führerschein nicht mehr so wichtig wie früher. Zudem seien sie bei Autofahrten mit den Eltern oft durch Handys oder Laptops abgelenkt und könnten so nichts über die Verkehrsregeln lernen.
Eisweinlese an der Bergstraße
Bei frostigen Temperaturen von minus 8 Grad haben Winzer im hessischen Heppenheim heute die gefrorenen Trauben geerntet. Für Eiswein muss es mindestens minus 7 Grad kalt sein. Das war in diesem Winter an der Bergstraße zum ersten Mal der Fall. Beim Pressen und Keltern der komplett durchgefrorenen Trauben entsteht nach Angaben der Bergsträßer Winzergenossenschaft ein besonders konzentrierter Most. Da nur wenige Winzer riskieren, einen Teil ihrer Trauben in der Hoffnung auf Frost hängen zu lassen, ist Eiswein eine Rarität.
Anmoderation:
Im Prozess gegen einen Reichsbürger aus Kusel hat das Landgericht Zweibrücken heute ein Urteil gefällt. Der 66-Jährige wurde zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Außerdem muss er 100 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Laut Urteilsbegründung soll der Mann Beihilfe zur Verunglimpfung des Staates geleistet haben. Der Angeklagte hatte zu Prozessbeginn zugegeben, Briefe mit verfassungsfeindlichen Inhalten an Behörden verschickt zu haben, er habe diese aber nicht selbst geschrieben. Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Überblick.
Grünes Licht für Tiefengeothermie-Projekt
Der Chemiekonzern BASF und das Unternehmen Vulcan Energy können ab Februar mit der Suche nach heißem Tiefenwasser in und um Ludwigshafen beginnen. Das hat der Stadtrat gestern Abend beschlossen. Vulcan Energy schätzt, dass die umfangreichen Untersuchungen bis zu 15 Millionen Euro kosten könnten. Die BASF beteiligt sich mit bis zu 5 Millionen Euro. Der Chemiekonzern will mit heißem Tiefenwasser CO2-freien Dampf für sein Stammwerk in Ludwigshafen produzieren. Vulcan Energie plant, Lithium für Elektro-Autobatterien zu gewinnen. Ludwigshafen und Frankenthal wollen die tiefe Erdwärme in Zukunft für Haushalte nutzen.
Fahrschüler schaffen Prüfung immer öfter nicht
In Hessen sind im vergangenen fast 40 Prozent der Fahrschüler bei der theoretischen Prüfung für Führerscheine aller Klassen durchgefallen. Bei der praktischen Prüfung waren es fast 30 Prozent. Das hat der TÜV Hessen mitgeteilt. In den vergangenen zehn Jahren sei die Durchfallquote immer weiter gestiegen. Für junge Menschen sei der Führerschein nicht mehr so wichtig wie früher. Zudem seien sie bei Autofahrten mit den Eltern oft durch Handys oder Laptops abgelenkt und könnten so nichts über die Verkehrsregeln lernen.
Eisweinlese an der Bergstraße
Bei frostigen Temperaturen von minus 8 Grad haben Winzer im hessischen Heppenheim heute die gefrorenen Trauben geerntet. Für Eiswein muss es mindestens minus 7 Grad kalt sein. Das war in diesem Winter an der Bergstraße zum ersten Mal der Fall. Beim Pressen und Keltern der komplett durchgefrorenen Trauben entsteht nach Angaben der Bergsträßer Winzergenossenschaft ein besonders konzentrierter Most. Da nur wenige Winzer riskieren, einen Teil ihrer Trauben in der Hoffnung auf Frost hängen zu lassen, ist Eiswein eine Rarität.









