Weitere Nachrichten im Überblick
Weitere Tatverdächtige nach Schüssen im Frankfurter Hauptbahnhof festgenommen — Technischer Defekt am Güterschiff in Müden vermutet — Defizitärer Haushalt in Ludwigshafen beschlossen
Anmoderation:
Ein 22-jähriger Deutsch-Türke aus dem Hochtaunuskreis steht unter dem Verdacht, zusammen mit zwei Männern aus Mannheim einen islamistisch motivierten Anschlag geplant zu haben. Das teilte das Landeskriminalamt Baden-Württemberg mit. Bei dem Mann aus Hessen sei ein Sturmgewehr gefunden worden. Die Ermittler sprechen von einer gefestigten religiösen Ideologie und einer tiefgreifenden Sympathie für die Terrorvereinigung „Islamischer Staat“. Eine konkrete Gefahr habe nicht bestanden. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten von heute:
Weitere Tatverdächtige festgenommen
Mehr als drei Monate nach den tödlichen Schüssen im Frankfurter Hauptbahnhof haben Ermittler vier Familienangehörige des mutmaßlichen Haupttäters festgenommen. Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt heute mitteilt, wirft sie dem Deutschen und den drei Männern mit türkischer Staatsbürgerschaft unter anderem Mittäterschaft und Beihilfe zum Mord vor. Am 20. August gegen 21.00 Uhr soll ein 54-jähriger Mann aus der Türkei einen 27-jährigen Landsmann am Gleis 9 von hinten erschossen haben. Der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft. Laut Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht, dass eine Familienfehde das Tatmotiv ist.
Technischer Defekt am Güterschiff vermutet
Die Polizei geht davon aus, dass das Güterschiff wegen technischer Probleme am Sonntag gegen ein Tor der Schleuse Müden an der Mosel gekracht ist. Unterdessen untersuchen Experten, welche Schäden unter Wasser entstanden sind. Nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts in Koblenz müsse zunächst die Schleusenkammer trockengelegt werden. Dann werde festgelegt, wie die jeweils 40 Tonnen schweren Torflügel herausgehoben werden könnten. Wegen des Unfalls ist die Mosel seit Sonntag voraussichtlich bis Ende März gesperrt. Derzeit liegen rund 70 Schiffe auf dem wichtigen Transportweg fest. Morgen will der Krisenstab eine Lösung für sie finden.
Defizitärer Haushalt beschlossen
Der Stadtrat von Ludwigshafen hat den Haushalt 2025 trotz einer Finanzierungslücke von fast 60 Millionen Euro mit großer Mehrheit verabschiedet. Die Bürger müssen künftig höhere Gebühren etwa für das Parken oder die Müllabfuhr zahlen. Der Stadtrat kritisierte, dass die hoch verschuldete Stadt immer mehr Pflichtaufgaben übernehmen müsse, deren Kosten nicht vom Land übernommen würden. Das betreffe unter anderem den Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung an Grundschulen ab 2026. Er fordert mehr Geld von Bund und Land.
Anmoderation:
Ein 22-jähriger Deutsch-Türke aus dem Hochtaunuskreis steht unter dem Verdacht, zusammen mit zwei Männern aus Mannheim einen islamistisch motivierten Anschlag geplant zu haben. Das teilte das Landeskriminalamt Baden-Württemberg mit. Bei dem Mann aus Hessen sei ein Sturmgewehr gefunden worden. Die Ermittler sprechen von einer gefestigten religiösen Ideologie und einer tiefgreifenden Sympathie für die Terrorvereinigung „Islamischer Staat“. Eine konkrete Gefahr habe nicht bestanden. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten von heute:
Weitere Tatverdächtige festgenommen
Mehr als drei Monate nach den tödlichen Schüssen im Frankfurter Hauptbahnhof haben Ermittler vier Familienangehörige des mutmaßlichen Haupttäters festgenommen. Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt heute mitteilt, wirft sie dem Deutschen und den drei Männern mit türkischer Staatsbürgerschaft unter anderem Mittäterschaft und Beihilfe zum Mord vor. Am 20. August gegen 21.00 Uhr soll ein 54-jähriger Mann aus der Türkei einen 27-jährigen Landsmann am Gleis 9 von hinten erschossen haben. Der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft. Laut Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht, dass eine Familienfehde das Tatmotiv ist.
Technischer Defekt am Güterschiff vermutet
Die Polizei geht davon aus, dass das Güterschiff wegen technischer Probleme am Sonntag gegen ein Tor der Schleuse Müden an der Mosel gekracht ist. Unterdessen untersuchen Experten, welche Schäden unter Wasser entstanden sind. Nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts in Koblenz müsse zunächst die Schleusenkammer trockengelegt werden. Dann werde festgelegt, wie die jeweils 40 Tonnen schweren Torflügel herausgehoben werden könnten. Wegen des Unfalls ist die Mosel seit Sonntag voraussichtlich bis Ende März gesperrt. Derzeit liegen rund 70 Schiffe auf dem wichtigen Transportweg fest. Morgen will der Krisenstab eine Lösung für sie finden.
Defizitärer Haushalt beschlossen
Der Stadtrat von Ludwigshafen hat den Haushalt 2025 trotz einer Finanzierungslücke von fast 60 Millionen Euro mit großer Mehrheit verabschiedet. Die Bürger müssen künftig höhere Gebühren etwa für das Parken oder die Müllabfuhr zahlen. Der Stadtrat kritisierte, dass die hoch verschuldete Stadt immer mehr Pflichtaufgaben übernehmen müsse, deren Kosten nicht vom Land übernommen würden. Das betreffe unter anderem den Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung an Grundschulen ab 2026. Er fordert mehr Geld von Bund und Land.









