Adventskalender: Das Weihnachtshaus von Ahnatal
Jeden Tag zum Einbruch der Dunkelheit fängt es hier in Ahnatal an zu funkeln und zu leuchten. Schneemänner, Pinguine, oder Rentiere strahlen ihre Besucher an. Und die strahlen zurück.
Klaus Seger
„Schon seit ein paar Jahren kommen wir hierher. Und es ist immer wieder eine schöne Geschichte. Gerade in dieser tristen Jahreszeit mit diesen bunten Lichtern. Das tut einem einfach gut.“
Michelle Heller
„Richtig cool, dass die das alles für die Kinder machen. Auch mit den Weihnachtsbriefen und auch die Lichter und so. Weil ich meine, Weihnachtsmärkte sind ja immer so überfüllt und hier kann man ja auch mal in Ruhe gucken.“
Sophia, 6 Jahre
„Da ist auch ein Wunschzettelbriefkasten. Und es leuchten viele Lichter. Und da ist auch so ein Lichterweihnachtsbaum.“
Ein Wunschzettelbriefkasten, der die Wünsche aller Kinder direkt zum Weihnachtsmann bringt.
Sascha Bärwald und sein Partner Dominik schmücken bereits seit vielen Jahren ihr Haus weihnachtlich extravagant. Und stellen klar:
Sascha Bärwald, Besitzer Weihnachtshaus Ahnatal
„Die Briefe werden natürlich vom Weihnachtsmann höchstpersönlich beantwortet. Wir sind nur die Überbringer.“
Rund 600 Briefe wurden im vergangenen Jahr abgegeben. Jedes Jahr werden es mehr. Genau wie die vielen, kleinen Lichter, die das Paar anbringt: 130.000 Lämpchen schmücken in diesem Jahr ihr Haus. Am ersten September ging es los mit dekorieren. Ein teures Hobby?
Sascha Bärwald, Besitzer Weihnachtshaus Ahnatal
„Dadurch dass alles LED ist, nicht so viel wie viele denken. Ich vergleiche es immer so: Die Weihnachtsgans an Heiligabend, acht Stunden im Ofen, verbraucht mehr Energie als wir an einem ganzen Wochenende tatsächlich. Letztes Jahr waren es circa 180 Euro Mehrkosten für diese sechs Wochen. Und das ist, finde ich, für ein Hobby völlig in Ordnung.“
Erprobte Weihnachtshausbesucher wissen genau, wie sie ihren Ausflug noch gemütlicher machen können. An den Wochenenden werden hier aber auch Wurst und Glühwein verkauft. Die Erlöse gehen an die Tierhilfe. Bis zu 600 Besucher kommen dann an einem Abend.
Sascha Bärwald, Besitzer Weihnachtshaus Ahnatal
„Wir haben tatsächlich ganz viel Hilfe von der Nachbarschaft, worüber ich sehr froh bin, weil zu zweit würden wir es gerade an den Wochenenden, wo der Verkauf von den Getränken und Speisen stattfindet, nicht mehr alleine schaffen. Und da hilft die Nachbarschaft, wo sie kann und zu jeder Zeit. Und da bin ich ganz froh, dass wir da alle an einem Strang ziehen.“
Bis Mitte Januar können die Besucher das Schauspiel noch bewundern. Dann werden die Lichter und Weihnachtsmänner wieder behutsam eingepackt und verstaut – bis zu ihrem nächsten großen Auftritt im kommenden Jahr.









