Weitere Nachrichten im Überblick
Fachkräftemangel verschärft sich — E-LKW für Fernverkehr geht in Serie — Förderprogramme auf dem Prüfstand
Fachkräftemangel verschärft sich
In Hessen werden bis 2030 rund 240.000 Fachkräfte fehlen, um die offenen Stellen zu besetzen. Das ist das Ergebnis einer Prognose des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur der Frankfurter Goethe-Universität, die Arbeitsministerin Heike Hofmann heute vorgestellt hat. Besonders stark betroffen sind Berufe in der Erziehung, Pflege und Gesundheit sowie in der Informatik und im Handwerk. Grund dafür ist, dass immer mehr Beschäftigte aus den geburtenstarken Jahrgängen in Rente gehen und gleichzeitig weniger junge Menschen nachkommen. Das Institut empfiehlt passgenaue Angebote für potenzielle Arbeitskräfte. Helfen könne auch eine bessere Infrastruktur.
E-LKW für Fernverkehr geht in Serie
Der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck hat heute in seinem größten Werk im südpfälzischen Wörth offiziell mit der Serienproduktion seines Elektro-Lastkraftwagens Actros 600 begonnen. Nach Angaben des Unternehmens gibt es bereits mehr als 2.000 Vorbestellungen für das Fahrzeug. Die LKW seien auf die Wünsche der Kunden zugeschnitten und würden das zwei- bis zweieinhalbfache eines herkömmlichen Lastkraftwagens kosten. Der Betriebsrat erwartet, dass die Produktion langfristig viele Arbeitsplätze in Wörth sichern wird. Das Werk mit derzeit rund 10.000 Mitarbeitern ist hinter der BASF der zweitgrößte private Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz.
Förderprogramme auf dem Prüfstand
In Hessen soll künftig eine Kommission von Experten die finanziellen Förderungen für die Kommunen im Land überprüfen. Wie Finanzminister Alexander Lorz mitteilt, werden die Fachleute die Auswirkungen und den Nutzen der Zahlungen bewerten. Programme mit viel bürokratischem Aufwand oder geringem Nutzen müssten beendet werden. Ziel sei es auch, unnötige und kostspielige Bürokratie zu vermeiden. Statt aufwändiger Einzelverfahren solle es mehr pauschale Förderungen geben. Die Kommunen wüssten am besten, wie sie die Mittel für die Bürger sinnvoll einsetzen könnten.
Fachkräftemangel verschärft sich
In Hessen werden bis 2030 rund 240.000 Fachkräfte fehlen, um die offenen Stellen zu besetzen. Das ist das Ergebnis einer Prognose des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur der Frankfurter Goethe-Universität, die Arbeitsministerin Heike Hofmann heute vorgestellt hat. Besonders stark betroffen sind Berufe in der Erziehung, Pflege und Gesundheit sowie in der Informatik und im Handwerk. Grund dafür ist, dass immer mehr Beschäftigte aus den geburtenstarken Jahrgängen in Rente gehen und gleichzeitig weniger junge Menschen nachkommen. Das Institut empfiehlt passgenaue Angebote für potenzielle Arbeitskräfte. Helfen könne auch eine bessere Infrastruktur.
E-LKW für Fernverkehr geht in Serie
Der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck hat heute in seinem größten Werk im südpfälzischen Wörth offiziell mit der Serienproduktion seines Elektro-Lastkraftwagens Actros 600 begonnen. Nach Angaben des Unternehmens gibt es bereits mehr als 2.000 Vorbestellungen für das Fahrzeug. Die LKW seien auf die Wünsche der Kunden zugeschnitten und würden das zwei- bis zweieinhalbfache eines herkömmlichen Lastkraftwagens kosten. Der Betriebsrat erwartet, dass die Produktion langfristig viele Arbeitsplätze in Wörth sichern wird. Das Werk mit derzeit rund 10.000 Mitarbeitern ist hinter der BASF der zweitgrößte private Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz.
Förderprogramme auf dem Prüfstand
In Hessen soll künftig eine Kommission von Experten die finanziellen Förderungen für die Kommunen im Land überprüfen. Wie Finanzminister Alexander Lorz mitteilt, werden die Fachleute die Auswirkungen und den Nutzen der Zahlungen bewerten. Programme mit viel bürokratischem Aufwand oder geringem Nutzen müssten beendet werden. Ziel sei es auch, unnötige und kostspielige Bürokratie zu vermeiden. Statt aufwändiger Einzelverfahren solle es mehr pauschale Förderungen geben. Die Kommunen wüssten am besten, wie sie die Mittel für die Bürger sinnvoll einsetzen könnten.









