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SMA Solar: Drastischer Personalabbau geplant — Merck erzielt wieder Gewinn — Kreis Bergstraße: Schweinepest breitet sich rasant aus — Ahrtal: Mehr Zeit zum Wiederaufbau
Drastischer Personalabbau geplant
Der Solartechnikhersteller SMA Solar aus dem hessischen Niestetal will bis Ende des kommenden Jahres weltweit rund 1.100 Stellen streichen. Damit würde jeder vierte Arbeitsplatz wegfallen. Besonders hart trifft es den Unternehmenssitz in Nordhessen. Hier sollen etwa 750 Stellen abgebaut werden. Grund dafür sind die schlechten Geschäfte mit privaten und gewerblichen Solaranlagen. Das Unternehmen will deshalb bis zu 200 Millionen Euro einsparen. Der Betriebsrat will sich dafür einsetzen, dass möglichst viele Stellen erhalten bleiben.
Merck erzielt wieder Gewinn
Der Darmstädter Pharma- und Technologiekonzern Merck hat im dritten Quartal dieses Jahres einen Gewinn von 812 Millionen Euro erwirtschaftet. Das waren knapp 10 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Nachfrage nach Medikamenten und nach modernen Halbleitern hat wieder zugenommen. Zudem profitiert der Konzern von dem Boom rund um Künstliche Intelligenz. Merck optimiert die Materialen zur Herstellung von besonders leistungsfähigen Chips für KI-Anwendungen.
Schweinepest breitet sich rasant aus
Im Kreis Bergstraße werden trotz umfassender Bekämpfungsmaßnahmen immer mehr Wildschweine positiv auf die Afrikanische Schweinepest getestet. Nach Angaben des Kreises sind seit dem ersten Fund im Juni insgesamt 148 Wildschweine an der Seuche verendet, davon 58 Tiere allein in den vergangenen 14 Tagen. Der Kreis weist Spaziergänger noch einmal darauf hin, dass sie in den Wäldern auf den Wegen bleiben und ihre Hunde anleinen müssen. Das soll verhindern, dass das Wild aufgeschreckt wird und die Viren weiter verbreitet.
Mehr Zeit zum Wiederaufbau
Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe im Ahrtal können jetzt bis zum 30. Juni 2026 finanzielle Hilfe für den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe vor mehr als drei Jahren beantragen. Wie das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium mitteilte, hat die EU-Kommission die Verlängerung der Frist genehmigt. Damit hätten sich die Möglichkeiten für ein Wiedererstarken des Ahrtals deutlich verbessert. Bisher seien rund 580 Millionen Euro Aufbauhilfe für mehr als 700 Unternehmen bewilligt worden.
Drastischer Personalabbau geplant
Der Solartechnikhersteller SMA Solar aus dem hessischen Niestetal will bis Ende des kommenden Jahres weltweit rund 1.100 Stellen streichen. Damit würde jeder vierte Arbeitsplatz wegfallen. Besonders hart trifft es den Unternehmenssitz in Nordhessen. Hier sollen etwa 750 Stellen abgebaut werden. Grund dafür sind die schlechten Geschäfte mit privaten und gewerblichen Solaranlagen. Das Unternehmen will deshalb bis zu 200 Millionen Euro einsparen. Der Betriebsrat will sich dafür einsetzen, dass möglichst viele Stellen erhalten bleiben.
Merck erzielt wieder Gewinn
Der Darmstädter Pharma- und Technologiekonzern Merck hat im dritten Quartal dieses Jahres einen Gewinn von 812 Millionen Euro erwirtschaftet. Das waren knapp 10 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Nachfrage nach Medikamenten und nach modernen Halbleitern hat wieder zugenommen. Zudem profitiert der Konzern von dem Boom rund um Künstliche Intelligenz. Merck optimiert die Materialen zur Herstellung von besonders leistungsfähigen Chips für KI-Anwendungen.
Schweinepest breitet sich rasant aus
Im Kreis Bergstraße werden trotz umfassender Bekämpfungsmaßnahmen immer mehr Wildschweine positiv auf die Afrikanische Schweinepest getestet. Nach Angaben des Kreises sind seit dem ersten Fund im Juni insgesamt 148 Wildschweine an der Seuche verendet, davon 58 Tiere allein in den vergangenen 14 Tagen. Der Kreis weist Spaziergänger noch einmal darauf hin, dass sie in den Wäldern auf den Wegen bleiben und ihre Hunde anleinen müssen. Das soll verhindern, dass das Wild aufgeschreckt wird und die Viren weiter verbreitet.
Mehr Zeit zum Wiederaufbau
Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe im Ahrtal können jetzt bis zum 30. Juni 2026 finanzielle Hilfe für den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe vor mehr als drei Jahren beantragen. Wie das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium mitteilte, hat die EU-Kommission die Verlängerung der Frist genehmigt. Damit hätten sich die Möglichkeiten für ein Wiedererstarken des Ahrtals deutlich verbessert. Bisher seien rund 580 Millionen Euro Aufbauhilfe für mehr als 700 Unternehmen bewilligt worden.









