Ihr SAT.1 Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen

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Gemeinsame Erklärung von Wohlfahrtspflege und Landesregierung

Nov. 12, 2024

Zwei Drittel der sozialen Einrichtungen in Rheinland-Pfalz werden von sogenannten Wohlfahrtsverbänden betrieben. Beispielsweise von der Caritas oder der Diakonie, die somit wichtige Säulen unserer Gesellschaft sind. Knapp 200.000 Haupt- und Ehrenamtliche engagieren sich in den rheinland-pfälzischen Wohlfahrtsverbänden. Eine Leistung, die nun mehr Wertschätzung erfahren soll.
Seniorenheime, Wohnungslosenhilfen, Jugendzentren. Die rheinland-pfälzischen Wohlfahrtsverbände organisieren und betreiben soziale Hilfseinrichtungen für Menschen jeden Alters und in jeder Lebenslage.
Die fünf großen Verbände, die Caritas, die Diakonie, die Parität, die Arbeiterwohlfahrt und das Deutsche Rote Kreuz sind in einem Dachverband, der LIGA, organisiert. Sie steht dafür:

Regine Schuster, Vorsitzende LIGA Rheinland-Pfalz
„Wie unverzichtbar soziale Infrastruktur eben auch für zum Beispiel die Ansiedlung von Wirtschaft ist. Also für uns geht es hier auch nochmal darum, den Stellenwert der sozialen Arbeit insgesamt deutlich zu machen, die Versorgung der Menschen, die im Mittelpunkt steht. Und ich sage das immer so: von der Wiege bis zur Bahre. Wir fangen ja schon mit Schwangerschaftsberatung an und dann geht es bis zum Hospiz über alle Einrichtungen.“

Die rheinland-pfälzische Landesregierung bezeichnet die Wohlfahrtsverbände als wichtige Partner, mit denen man regelmäßig im Austausch sei. So auch heute. In Mainz ist der Ministerrat mit den Vertretern der Wohlfahrtsverbände zu Gesprächen zusammengekommen. Und um eine gemeinsame Erklärung zur Bedeutung und Wertschätzung der sozialen Arbeit zu unterzeichnen.
„Einsatz zeigen. Wert schätzen.“ soll mehr sein als nur eine Überschrift.

Katharina Binz (Bündnis 90 / Die Grünen), stellvertretende Ministerpräsidentin
„Es wird eine ganze Aktionswoche geben. Eine Woche für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, wo die Ministerinnen und Minister eben Einrichtungen besuchen, dort auch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ins Gespräch kommen, auch nochmal darüber beraten, wie die Arbeit läuft. Und, wie gesagt, nochmal aufmerksam machen auf die wichtige Arbeit. Und auch mal Danke sagen.“

Für die Verbände sicher auch eine Gelegenheit, ihrem Wunsch nach mehr finanzieller Wertschätzung Ausdruck zu verleihen. Die ersten Veranstaltungen sind für heute in einer Woche geplant.