Gedenkstunde der Jüdischen Gemeinde
Gestern jährte sich das Massaker von Hamas-Terroristen in Israel mit mehr als 1200 Toten zum ersten Mal. Deshalb hat der Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Rheinland-Pfalz gestern Abend zu einer Friedens- und Gedenkveranstaltung in Mainz geladen. Unter den Anwesenden auch Ministerpräsident Alexander Schweitzer. Denn: Seit dem Überfall ist auch in Rheinland-Pfalz die Zahl antisemitistischer Straftaten rasant angestiegen.
Gemeinsam beten, um den Todesopfern und den immer noch entführten, israelischen Geiseln zu gedenken – und dabei auch ein Zeichen für Frieden setzen. Das die Botschaft gestern Abend im Mainzer Landesmuseum, von der Friedens- und Gedenkveranstaltung der jüdischen Gemeinde Rheinland-Pfalz. Denn seit dem Überfall auf Israel hat sich nicht nur die Lage im Nahen Osten stark verändert – sondern auch das Leben vieler, in Rheinland-Pfalz lebender Juden, die sich immer häufiger Antisemitismus konfrontiert sehen.
Avadislav Avadiev, Vorsitzender Verband Jüdischer Gemeinden RLP:
„Das ist überall. In den Schulen. In den Hochschulen. Das trägt sich in die jüdischen Gemeinden. Bei jüdischen Menschen überall. Die haben ja Angst sich als Jüdinnen und Juden bei uns im Land sich offen zu zeigen. (…) Das wollen wir auch, jüdisches Leben wiederherstellen, jüdische Gemeinden wieder aufbauen. Dass das auch uns verlorene deutsche Judentum wiederhergestellt wird. Dass wir hier ohne Angst und Schrecken leben können.“
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer verurteilt den Überfall der Hamas als „brutalen Terror“ und „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Und positioniert sich klar an der Seite Israels.
Alexander Schweitzer, SPD, Ministerpräsident Rheinland-Pfalz:
„Es ist ein klares Zeichen der Solidarität mit unseren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Aber auch ein deutliches Zeichen für die Existenz unseres Staates Israel, der uns ja so eng verbunden ist.“
Seit vergangenem Herbst immer wieder Brennpunkt des Judenhasses: Sogenannte „Palästinenser-Demos“, wie hier im hessischen Frankfurt. Die Demonstranten werfen Israel einen Genozid an Palästinensern im Gaza-Streifen vor. Hinzu kommt aber auch, dass auf diesen Versammlungen auch immer wieder das Existenzrecht Israels grundsätzlich in Frage gestellt wird. Dabei skandieren die propalästinensischen Demonstranten: „From the river to the sea – Palestine will be free“. In solchen Fällen fordert der CDU-Landesvorsitzende von Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder, eine klare Linie.
Gordon Schnieder, CDU, Landesvorsitzender Rheinland-Pfalz:
„Es darf diese Ausrufe nicht geben. Wer das macht, der vergeht sich am Demonstrationsrecht. Und damit sind Demonstrationen in dem Moment auch sofort zu untersagen. Das hat mich freier Meinungsäußerung nichts mehr zu tun. Da werden alle roten Linien überschritten.“
Der Landesverband der Jüdischen Gemeinden ist dankbar, dass sich die rheinland-pfälzische Landespolitik direkt nach dem Terrorangriff klar positioniert und mit Israel solidarisiert hat. Dennoch brauche es aus der Gesellschaft heraus noch deutlich mehr Zivilcourage.
Gemeinsam beten, um den Todesopfern und den immer noch entführten, israelischen Geiseln zu gedenken – und dabei auch ein Zeichen für Frieden setzen. Das die Botschaft gestern Abend im Mainzer Landesmuseum, von der Friedens- und Gedenkveranstaltung der jüdischen Gemeinde Rheinland-Pfalz. Denn seit dem Überfall auf Israel hat sich nicht nur die Lage im Nahen Osten stark verändert – sondern auch das Leben vieler, in Rheinland-Pfalz lebender Juden, die sich immer häufiger Antisemitismus konfrontiert sehen.
Avadislav Avadiev, Vorsitzender Verband Jüdischer Gemeinden RLP:
„Das ist überall. In den Schulen. In den Hochschulen. Das trägt sich in die jüdischen Gemeinden. Bei jüdischen Menschen überall. Die haben ja Angst sich als Jüdinnen und Juden bei uns im Land sich offen zu zeigen. (…) Das wollen wir auch, jüdisches Leben wiederherstellen, jüdische Gemeinden wieder aufbauen. Dass das auch uns verlorene deutsche Judentum wiederhergestellt wird. Dass wir hier ohne Angst und Schrecken leben können.“
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer verurteilt den Überfall der Hamas als „brutalen Terror“ und „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Und positioniert sich klar an der Seite Israels.
Alexander Schweitzer, SPD, Ministerpräsident Rheinland-Pfalz:
„Es ist ein klares Zeichen der Solidarität mit unseren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Aber auch ein deutliches Zeichen für die Existenz unseres Staates Israel, der uns ja so eng verbunden ist.“
Seit vergangenem Herbst immer wieder Brennpunkt des Judenhasses: Sogenannte „Palästinenser-Demos“, wie hier im hessischen Frankfurt. Die Demonstranten werfen Israel einen Genozid an Palästinensern im Gaza-Streifen vor. Hinzu kommt aber auch, dass auf diesen Versammlungen auch immer wieder das Existenzrecht Israels grundsätzlich in Frage gestellt wird. Dabei skandieren die propalästinensischen Demonstranten: „From the river to the sea – Palestine will be free“. In solchen Fällen fordert der CDU-Landesvorsitzende von Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder, eine klare Linie.
Gordon Schnieder, CDU, Landesvorsitzender Rheinland-Pfalz:
„Es darf diese Ausrufe nicht geben. Wer das macht, der vergeht sich am Demonstrationsrecht. Und damit sind Demonstrationen in dem Moment auch sofort zu untersagen. Das hat mich freier Meinungsäußerung nichts mehr zu tun. Da werden alle roten Linien überschritten.“
Der Landesverband der Jüdischen Gemeinden ist dankbar, dass sich die rheinland-pfälzische Landespolitik direkt nach dem Terrorangriff klar positioniert und mit Israel solidarisiert hat. Dennoch brauche es aus der Gesellschaft heraus noch deutlich mehr Zivilcourage.









