Weitere Nachrichten im Überblick vom 10.09.2024
Millionenrückzahlung wegen Wettbewerbsverzerrung — Zuckerrübenernte gestartet — Jagd-Einschränkungen bei Schweinepest gelockert
Anmoderation:
Der hessische Innenminister Roman Poseck hat sich heute in Berlin enttäuscht über den Asylgipfel von Bund und Ländern gezeigt. Zuvor hatten CDU und CSU den Gipfel für gescheitert erklärt. Die Vorschläge von Bundesinnenministerin Nancy Faeser gingen nicht weit genug, seien zu kompliziert und nicht praktikabel. Es werde an den Grenzen zu wenig zurückgewiesen. Noch immer könnten zu gviele illegale Migranten nach Deutschland kommen. CDU-Chef Friedrich Merz bezeichnete die Bundesregierung als handlungsunfähig undf führungslos. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten:
Millionenrückzahlung wegen Wettbewerbsverzerrung
Der Flughafen Frankfurt-Hahn und die Fluggesellschaft Ryanair müssen rund 15 Millionen Euro Staatshilfe plus Zinsen zurückzahlen. Das hat die EU-Kommission entschieden. Das Land Rheinland-Pfalz habe dem Flughafen in der Vergangenheit ein Grundstück überlassen, ohne dafür entschädigt worden zu sein. Ryanair habe von Marketingvereinbarungen und einer Ausbildungsbeihilfe profitiert. Das verstoße gegen die Wettbewerbsgleichheit. Der aktuelle Flughafenbetreiber Triwo AG sieht sich von der Zahlungsforderung über 1,25 Millionen Euro nicht betroffen, diese richte sich gegen frühere Betreiber und den Insolvenzverwalter. Ryanair kündigte heute an, Widerspruch gegen die Entscheidung einzulegen.
Zuckerrübenernte gestartet
In Rheinland-Pfalz und Südhessen haben Landwirte heute offiziell mit der Zuckerrübenernte begonnen. Der Verband der Hessisch-Pfälzischen Zuckerrübenanbauer erwartet dank guter Wachstumsbedingungen überdurchschnittliche Erträge von rund 1,65 Millionen Tonnen, etwa 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Zuckergehalt sei durch den vielen Regen sowie Schädlinge jedoch weiter stark rückläufig. Auch Pilzbefall und gesunkene Zuckerpreise wirkten sich negativ aus. Die Ernte dauert voraussichtlich bis in den Januar hinein.
Jagd-Einschränkungen bei Schweinepest gelockert
In Teilen Südhessens und im Rhein-Main-Gebiet soll die Jagd unter Auflagen wieder möglich sein. Das hat das hessische Landwirtschaftsministerium mitgeteilt. Zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest galten hier zuletzt starke Einschränkungen. Nach den erzielten Erfolgen könne nun in den Sperrzonen außerhalb des Kerngebiets etwa tagsüber im offenen Land gejagt werden. Dabei müsse ausreichend Abstand zu Gemeinden mit nachgewiesenen Schweinepest-Fällen sowie zu Wildschweinen gehalten werden, die nicht bejagt werden dürfen.
Abmoderation:
Deutschlands größter Autohersteller Volkswagen hat heute Details zu seinen Sparplänen bekannt gegeben. Nach 30 Jahren kündigte der Konzern die Jobgarantie zum Ende des laufenden Jahres. Betroffen sind davon auch rund 15.500 Mitarbeiter im VW-Komponentenwerk im hessischen Baunatal. Für die Beschäftigten gilt ein Übergangsschutz von sechs Monaten. Heißt, ab dem ersten Juli 2025 sind betriebsbedingte Kündigungen möglich. Laut des Personalvorstandes sei das Unternehmen aufgrund der wirtschaftlichen Lage zu diesem Schritt gezwungen.
Anmoderation:
Der hessische Innenminister Roman Poseck hat sich heute in Berlin enttäuscht über den Asylgipfel von Bund und Ländern gezeigt. Zuvor hatten CDU und CSU den Gipfel für gescheitert erklärt. Die Vorschläge von Bundesinnenministerin Nancy Faeser gingen nicht weit genug, seien zu kompliziert und nicht praktikabel. Es werde an den Grenzen zu wenig zurückgewiesen. Noch immer könnten zu gviele illegale Migranten nach Deutschland kommen. CDU-Chef Friedrich Merz bezeichnete die Bundesregierung als handlungsunfähig undf führungslos. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten:
Millionenrückzahlung wegen Wettbewerbsverzerrung
Der Flughafen Frankfurt-Hahn und die Fluggesellschaft Ryanair müssen rund 15 Millionen Euro Staatshilfe plus Zinsen zurückzahlen. Das hat die EU-Kommission entschieden. Das Land Rheinland-Pfalz habe dem Flughafen in der Vergangenheit ein Grundstück überlassen, ohne dafür entschädigt worden zu sein. Ryanair habe von Marketingvereinbarungen und einer Ausbildungsbeihilfe profitiert. Das verstoße gegen die Wettbewerbsgleichheit. Der aktuelle Flughafenbetreiber Triwo AG sieht sich von der Zahlungsforderung über 1,25 Millionen Euro nicht betroffen, diese richte sich gegen frühere Betreiber und den Insolvenzverwalter. Ryanair kündigte heute an, Widerspruch gegen die Entscheidung einzulegen.
Zuckerrübenernte gestartet
In Rheinland-Pfalz und Südhessen haben Landwirte heute offiziell mit der Zuckerrübenernte begonnen. Der Verband der Hessisch-Pfälzischen Zuckerrübenanbauer erwartet dank guter Wachstumsbedingungen überdurchschnittliche Erträge von rund 1,65 Millionen Tonnen, etwa 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Zuckergehalt sei durch den vielen Regen sowie Schädlinge jedoch weiter stark rückläufig. Auch Pilzbefall und gesunkene Zuckerpreise wirkten sich negativ aus. Die Ernte dauert voraussichtlich bis in den Januar hinein.
Jagd-Einschränkungen bei Schweinepest gelockert
In Teilen Südhessens und im Rhein-Main-Gebiet soll die Jagd unter Auflagen wieder möglich sein. Das hat das hessische Landwirtschaftsministerium mitgeteilt. Zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest galten hier zuletzt starke Einschränkungen. Nach den erzielten Erfolgen könne nun in den Sperrzonen außerhalb des Kerngebiets etwa tagsüber im offenen Land gejagt werden. Dabei müsse ausreichend Abstand zu Gemeinden mit nachgewiesenen Schweinepest-Fällen sowie zu Wildschweinen gehalten werden, die nicht bejagt werden dürfen.
Abmoderation:
Deutschlands größter Autohersteller Volkswagen hat heute Details zu seinen Sparplänen bekannt gegeben. Nach 30 Jahren kündigte der Konzern die Jobgarantie zum Ende des laufenden Jahres. Betroffen sind davon auch rund 15.500 Mitarbeiter im VW-Komponentenwerk im hessischen Baunatal. Für die Beschäftigten gilt ein Übergangsschutz von sechs Monaten. Heißt, ab dem ersten Juli 2025 sind betriebsbedingte Kündigungen möglich. Laut des Personalvorstandes sei das Unternehmen aufgrund der wirtschaftlichen Lage zu diesem Schritt gezwungen.









