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Weitere Nachrichten im Überblick

Aug. 21, 2024

Rhein fordert „Leistungs-Ruck“ — Flughafen Frankfurt: Flüssigkeitsregeln wieder verschärft — Hohe Schadenssummen wegen Tierseuchen befürchtet
Anmoderation:
Beim Lufthansa-Ferienflieger Discover stehen die Zeichen auf Streik. Das haben heute die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit und die Flugbegleitergewerkschaft UFO in Frankfurt mitgeteilt. In getrennten Urabstimmungen hätten ihre Mitglieder für einen Arbeitskampf gestimmt. Die Tarifverträge zwischen Discover und der Gewerkschaft ver.di lehnten sie ab. Ein Streiktermin wurde heute aber noch nicht genannt.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten:
Rhein fordert „Leistungs-Ruck“
Nach Ansicht des hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein muss die soziale Grundsicherung neu geregelt werden. Zu hohe Sozialleistungen wie das Bürgergeld könnten dazu führen, dass sich ihre Empfänger keine Arbeit suchten. Leistung müsse wieder honoriert werden. Deshalb müsse auch das Steuersystem reformiert werden, damit Normalverdiener nicht wie Spitzenverdiener besteuert werden.
Flüssigkeitsregeln wieder verschärft
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat heute darauf hingewiesen, dass Passagiere ab dem 1. September Flüssigkeiten im Handgepäck wieder nur in kleinen Behältern bis 100 Milliliter mit sich führen dürfen. Zudem müssten die Behälter in einer durchsichtigen Plastiktasche verpackt sein. Hintergrund seien Zweifel der EU an der Zuverlässigkeit der neuen CT-Scanner für das Handgepäck.
Hohe Schadenssummen befürchtet
Der Ausbruch von Tierseuchen auch in Hessen und Rheinland-Pfalz könnte für die Versicherungsunternehmen teuer werden. Nach Angaben der R+V Versicherung in Wiesbaden erwartet sie allein bei der Blauzungenkrankheit von Rindern und Schafen, dass die Tierhalter bei ihr Schäden von etwa 14 Millionen Euro geltend machen. Gleichzeitig breite sich die Afrikanische Schweinepest weiter aus. Hier lasse sich die Schadenshöhe derzeit kaum abschätzen.