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Prozess Darmstadt: Höchststrafe für 15-Jährigen — Wenig Bewegung auf dem Arbeitsmarkt — Krankenhaus-Sanierungspläne gebilligt
Anmoderation:
Zollfahnder haben heute 23 Wohn- und Geschäftsräume im Raum Offenbach und in Aschaffenburg durchsucht und dabei vier Personen verhaftet. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt wirft ihnen vor, über 170 Luxusfahrzeuge nach Russland verkauft und damit gegen Embargo-Vorschriften der Europäischen Union verstoßen zu haben. Die Ermittler stellten bei der Razzia rund 300.000 Euro Bargeld, mehrere Luxusfahrzeuge und umfangreiche Geschäftsunterlagen sicher.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten:
Höchststrafe für 15-Jährigen
Im Prozess um den Tod eines Obdachlosen in Darmstadt im vergangenen November hat das Landgericht den 15-jährigen Haupttäter wegen Mordes und Raubes zu einer Jugendstrafe von zehn Jahren verurteilt. Mit der Höchststrafe liegt das Gericht über der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Bulgare den 57-jährigen Obdachlosen auf dem Luisenplatz ausgeraubt und danach mehr als 80 Mal gegen dessen Kopf getreten hatte. Der Mann starb einen Tag später im Krankenhaus. Der mitangeklagte Bruder des 15-Jährigen war ausschließlich an dem Raub beteiligt. Er wurde zu Beratungsstunden bei einer Jugendhilfe und gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Anders als sein jüngerer Bruder hatte er Reue gezeigt.
Wenig Bewegung auf dem Arbeitsmarkt
In Juni ist die Zahl der Arbeitslosen in Hessen und Rheinland-Pfalz nur leicht gesunken. Grund dafür war die nach wie vor schwache Konjunktur. In Hessen waren am Ende des Monats rund 192.100 Menschen ohne Job. Die Arbeitslosenquote lag unverändert bei 5,4 Prozent. In Rheinland-Pfalz suchten rund 118.800 Männer und Frauen einen Arbeitsplatz. Hier blieb die Quote weiterhin bei 5,2 Prozent. Bundesweit lag die Arbeitslosenquote wie schon im Mai bei 5,8 Prozent.
Sanierungspläne gebilligt
Das Mainzer Amtsgericht hat dem Insolvenzplan für die finanziell angeschlagenen Krankenhäuser des Deutschen Roten Kreuzes in Rheinland-Pfalz zugestimmt. Damit können sie ihre Umstrukturierung fortsetzen. Es geht dabei um die Standorte der Kliniken in Alzey, Neuwied, Altenkirchen, Kirchen und Hachenburg. Laut DRK waren sie als Spätfolge der Corona-Krise und wegen der drastisch gestiegenen Energiepreise in Finanznot geraten.
Anmoderation:
Zollfahnder haben heute 23 Wohn- und Geschäftsräume im Raum Offenbach und in Aschaffenburg durchsucht und dabei vier Personen verhaftet. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt wirft ihnen vor, über 170 Luxusfahrzeuge nach Russland verkauft und damit gegen Embargo-Vorschriften der Europäischen Union verstoßen zu haben. Die Ermittler stellten bei der Razzia rund 300.000 Euro Bargeld, mehrere Luxusfahrzeuge und umfangreiche Geschäftsunterlagen sicher.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten:
Höchststrafe für 15-Jährigen
Im Prozess um den Tod eines Obdachlosen in Darmstadt im vergangenen November hat das Landgericht den 15-jährigen Haupttäter wegen Mordes und Raubes zu einer Jugendstrafe von zehn Jahren verurteilt. Mit der Höchststrafe liegt das Gericht über der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Bulgare den 57-jährigen Obdachlosen auf dem Luisenplatz ausgeraubt und danach mehr als 80 Mal gegen dessen Kopf getreten hatte. Der Mann starb einen Tag später im Krankenhaus. Der mitangeklagte Bruder des 15-Jährigen war ausschließlich an dem Raub beteiligt. Er wurde zu Beratungsstunden bei einer Jugendhilfe und gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Anders als sein jüngerer Bruder hatte er Reue gezeigt.
Wenig Bewegung auf dem Arbeitsmarkt
In Juni ist die Zahl der Arbeitslosen in Hessen und Rheinland-Pfalz nur leicht gesunken. Grund dafür war die nach wie vor schwache Konjunktur. In Hessen waren am Ende des Monats rund 192.100 Menschen ohne Job. Die Arbeitslosenquote lag unverändert bei 5,4 Prozent. In Rheinland-Pfalz suchten rund 118.800 Männer und Frauen einen Arbeitsplatz. Hier blieb die Quote weiterhin bei 5,2 Prozent. Bundesweit lag die Arbeitslosenquote wie schon im Mai bei 5,8 Prozent.
Sanierungspläne gebilligt
Das Mainzer Amtsgericht hat dem Insolvenzplan für die finanziell angeschlagenen Krankenhäuser des Deutschen Roten Kreuzes in Rheinland-Pfalz zugestimmt. Damit können sie ihre Umstrukturierung fortsetzen. Es geht dabei um die Standorte der Kliniken in Alzey, Neuwied, Altenkirchen, Kirchen und Hachenburg. Laut DRK waren sie als Spätfolge der Corona-Krise und wegen der drastisch gestiegenen Energiepreise in Finanznot geraten.









