Ukrainische Mannschaft trainiert in Wiesbaden
Die Europameisterschaft beginnt am Freitag. Sie hat in Taunusstein ihr EM-Quartier aufgeschlagen und sich heute in Wiesbaden bei einem öffentlichen Training den Fans präsentiert.
Ein Polizeihubschrauber sichert die Wiesbadener BRITA-Arena von oben. Trotz der strengen Sicherheitskontrollen sind fast 5000 Menschen gekommen, um ihre Mannschaft beim Training anzufeuern. In Zeiten des Krieges ist es vielen hier ein besonderes Anliegen, ihre Fußball-Helden in Wiesbaden zu unterstützen.
Michael, 18 Jahre alt:
„Das bedeutet mit sehr viel weil das hier auch mein Wohnort ist und ich war sehr überrascht, als die zum Beispiel hier hin gegangen sind wegen dem Trainingslager. “
Aleks, 13 Jahre alt:
„Das macht, dass man die Augen zumacht, dass Krieg ist in meinem Land. So mit Fußball fühle ich mich wohl jetzt hier. Ich spiele auch hier jetzt bei Wehen Wiesbaden, genau in diesem Verein und ich fühle mich gut und Fußball hilft dabei.“
Auch Mariana Pyrizhok ist gekommen um die Mannschaft zu unterstützen. Sie ist vor 2 Jahren vor dem Krieg nach Hessen geflohen und vermisst ihre Heimat sehr. Bei Gelegenheiten wie dieser, fühlt sie sich fast wie Zuhause.
Mariana Pyrizhok, musste vor 2 Jahren vor dem Krieg fliehen:
„Das berührt etwas in meinem Herz und meiner Seele, weil es mein Team ist, mein ukrainisches Nationalteam. Besonders in diesen schweren Zeiten für mein Land, möchte ich sie mit allem unterstützen, was ich geben kann: Mit meiner Präsenz, mit meinen Gefühlen, mit meinen Emotionen und meinen Wünschen. Ich will einfach nur mein Team unterstützen.“
Schon gestern hatte der Hessische Bildungsminister Armin Schwarz die Mannschaft zusammen mit zwei ukrainischen Jugendlichen am Flughafen Frankfurt in Empfang genommen. Stellvertretend für die rund 20.000 ukrainischen Kinder, die in Hessen Zuflucht gefunden haben, übergaben sie der Mannschaft einen Brief. Weitere Unterstützung kommt heute dann vor dem Trainingsbeginn von Ministerpräsident Boris Rhein. Er freut sich, dass die Ukrainer ausgerechnet in Hessen ihre Zelte aufschlagen.
Boris Rhein, CDU, Ministerpräsident Hessen:
„Dass ich natürlich für meine Mannschaft, für die deutsche Mannschaft den Daumen drücke, das ist glaube ich vollkommen klar, aber ich drücke bei diesem Turnier ganz besonders auch für die Ukraine den Daumen. Dafür hat der Mensch ja zwei Daumen.“
Das Training mit den Ukrainischen Stars Mudryk und Zinchenko begleiten die Fans heute so intensiv, als ginge es bereits um die Europameisterschaft. Auch den Fußballern ist bewusst, dass sie mit ihren Spielen einer ganzen Nation Auszeiten von den Schrecken des Krieges bescheren können.
Taras Stepanenko, Ukrainischer Nationalspieler:
„Fast jeden Morgen rufe ich erstmal meine Eltern an, um sie zu fragen, ob alles okay ist. In diesem Zustand leben wir jetzt mehr als zwei Jahre. Wir hoffen und werden alles dafür tun, unseren Landsleuten gute Emotionen zu bescheren und sie mit der Stärke unseres Teams zu unterstützen. Wir hoffen, dass wir als Team genauso stark sein können, wie unsere Soldaten Zuhause.“
Die Nationalmannschaft startet am Montag mit einem Spiel gegen Rumänien in die EM. Ein Sieg wäre wichtig fürs Weiterkommen im Turnier, und würde gleichzeitig den Hoffnungen einer ganzen Nation Flügel verleihen.
Ein Polizeihubschrauber sichert die Wiesbadener BRITA-Arena von oben. Trotz der strengen Sicherheitskontrollen sind fast 5000 Menschen gekommen, um ihre Mannschaft beim Training anzufeuern. In Zeiten des Krieges ist es vielen hier ein besonderes Anliegen, ihre Fußball-Helden in Wiesbaden zu unterstützen.
Michael, 18 Jahre alt:
„Das bedeutet mit sehr viel weil das hier auch mein Wohnort ist und ich war sehr überrascht, als die zum Beispiel hier hin gegangen sind wegen dem Trainingslager. “
Aleks, 13 Jahre alt:
„Das macht, dass man die Augen zumacht, dass Krieg ist in meinem Land. So mit Fußball fühle ich mich wohl jetzt hier. Ich spiele auch hier jetzt bei Wehen Wiesbaden, genau in diesem Verein und ich fühle mich gut und Fußball hilft dabei.“
Auch Mariana Pyrizhok ist gekommen um die Mannschaft zu unterstützen. Sie ist vor 2 Jahren vor dem Krieg nach Hessen geflohen und vermisst ihre Heimat sehr. Bei Gelegenheiten wie dieser, fühlt sie sich fast wie Zuhause.
Mariana Pyrizhok, musste vor 2 Jahren vor dem Krieg fliehen:
„Das berührt etwas in meinem Herz und meiner Seele, weil es mein Team ist, mein ukrainisches Nationalteam. Besonders in diesen schweren Zeiten für mein Land, möchte ich sie mit allem unterstützen, was ich geben kann: Mit meiner Präsenz, mit meinen Gefühlen, mit meinen Emotionen und meinen Wünschen. Ich will einfach nur mein Team unterstützen.“
Schon gestern hatte der Hessische Bildungsminister Armin Schwarz die Mannschaft zusammen mit zwei ukrainischen Jugendlichen am Flughafen Frankfurt in Empfang genommen. Stellvertretend für die rund 20.000 ukrainischen Kinder, die in Hessen Zuflucht gefunden haben, übergaben sie der Mannschaft einen Brief. Weitere Unterstützung kommt heute dann vor dem Trainingsbeginn von Ministerpräsident Boris Rhein. Er freut sich, dass die Ukrainer ausgerechnet in Hessen ihre Zelte aufschlagen.
Boris Rhein, CDU, Ministerpräsident Hessen:
„Dass ich natürlich für meine Mannschaft, für die deutsche Mannschaft den Daumen drücke, das ist glaube ich vollkommen klar, aber ich drücke bei diesem Turnier ganz besonders auch für die Ukraine den Daumen. Dafür hat der Mensch ja zwei Daumen.“
Das Training mit den Ukrainischen Stars Mudryk und Zinchenko begleiten die Fans heute so intensiv, als ginge es bereits um die Europameisterschaft. Auch den Fußballern ist bewusst, dass sie mit ihren Spielen einer ganzen Nation Auszeiten von den Schrecken des Krieges bescheren können.
Taras Stepanenko, Ukrainischer Nationalspieler:
„Fast jeden Morgen rufe ich erstmal meine Eltern an, um sie zu fragen, ob alles okay ist. In diesem Zustand leben wir jetzt mehr als zwei Jahre. Wir hoffen und werden alles dafür tun, unseren Landsleuten gute Emotionen zu bescheren und sie mit der Stärke unseres Teams zu unterstützen. Wir hoffen, dass wir als Team genauso stark sein können, wie unsere Soldaten Zuhause.“
Die Nationalmannschaft startet am Montag mit einem Spiel gegen Rumänien in die EM. Ein Sieg wäre wichtig fürs Weiterkommen im Turnier, und würde gleichzeitig den Hoffnungen einer ganzen Nation Flügel verleihen.









