Der Sporttalk mit Thorsten Arnold
Das große Finale steht an – letzter Spieltag in der Fußball-Bundesliga an diesem Wochenende. Alle Spiele zeitgleich, Samstag um 15:30. Und da geht es für einige unserer heimischen Teams noch um alles. Darüber sprechen wir mit Thorsten Arnold aus unserer Sportredaktion.
Markus Appelmann, Moderator:
Thorsten, ganz spannend wird’s im Tabellenkeller.
Thorsten Arnold, Sportreporter:
Na klar, Mainz 05 kann aus eigener Kraft – wer hätte das vor ein paar Wochen geglaubt – den direkten Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen. Am allerletzten Spieltag. Das ist wieder so typisch Mainz 05, Drama ganz zum Schluss. Und die Ausgangsposition ist sowas von klar, da müssen wir gar keine Tabelle mehr einblenden: Wenn die Mainzer auswärts in Wolfsburg nicht verlieren, dann haben sie es geschafft: Auch im nächsten Jahr Liga Eins! Ja und im Falle eine Niederlage, da kommt es auf das Ergebnis von Verfolger Union Berlin an, dass die eben nicht gewinnen. Da schielt man doch immer mal mit einem Auge auf das Ergebnis in Berlin. Oder, Bo Henriksen?
Bo Henriksen, Trainer 1. FSV Mainz 05
„Ich will überhaupt nix wissen! Ich hab auch meinem Trainerteam gesagt, dass ich nichts wissen will. Das Ding für uns ist doch: Rausgehen und unsere Sache erledigen! Wir brauchen Punkte. Vom ersten Tag, als ich herkam. 12 Spiele lang. Und es ist immer noch so. Das ist die Hauptsache, dem gilt die volle Konzentration. Es interessiert mich nicht, was irgendjemand anderes macht!“
Arnold: Entscheidend könnte auch die Kulisse in Wolfsburg sein: Gefühlt fährt halb Mainz dort hin, will das Stadion in Rot einfärben. Und sollte es klappen, da kann die Stadt Mainz schon mal gucken, wo sie das Trainer-Denkmal für den „Retter“ Bo Henriksen hinstellt.
Appelmann: Vom Denkmal-Status ist Eintracht-Trainer Dino Topmöller gefühlt noch weit entfernt. Seine Einstands-Saison verlief doch ziemlich durchwachsen. Aber kurioserweise könnten die Frankfurter noch die Champions League erreichen.
Arnold: Ja, wenn Dortmund das Champions League Finale gegen Real Madrid gewinnt. Aber Voraussetzung ist erstmal, dass die Eintracht ihren Tabellenplatz 6 hält. Ein Unentschieden daheim gegen Leipzig würde reichen – mit einer „ausgeschlafenen“ Leistung.
Dino Toppmöller, Trainer Eintracht Frankfurt
„In den letzten Wochen war es schon so, dass der Gegner direkt mit der ersten Chance getroffen hat. Das müssen wir einfach besser verteidigen. Ich glaube nicht, dass es daran liegt, dass wir nicht wach genug gewesen sind. Manchmal ist nicht alles zu erklären. Aber das sollten wir schon vermeiden, dass wir da einem frühen Rückstand hinterher laufen müssen.“
Arnold: Mal abwarten, ob alle Spieler morgen fit sind. Aktuell grassiert eine Infekt-Welle bei der Eintracht. Der Trainer hat sich gestern vor dem Training sogar eine Infusion geben lassen, musste dann aber ins Bett, die Pressekonferenz auf heute verschieben. Mal gucken, ob nicht der ein oder andere morgen noch flach liegt.
Appelmann: Im Bett geblieben wären am vergangenen Wochenende am liebsten auch die Fans vom bereits abgestiegenen SV Darmstadt. 0:6 hieß es im letzten Heimspiel.
Arnold: Und morgen könnte es nochmal schlimmer kommen. Zum Abschluss auswärts in Dortmund! Die wollen auch einen versöhnlichen Liga-Abschluss daheim, da kann’s auch nochmal richtig scheppern für die Lilien.
Appelmann: Darmstadt ist runter in Liga 2 – im Unterhaus drin zu bleiben ist hingegen für andere Clubs das große Ziel.
Arnold: Ja, Kaiserslautern hat ja schon den Klassenerhalt gesichert, kann sich jetzt voll und ganz aufs große DFB-Pokalfinale in Berlin nächstes Wochenende konzentrieren. Das letzte Spiel übrigens mit Friedhelm Funkel als Trainer, da bleibt’s dabei, das hatte er zu seinem Antritt schon so gesagt. Das Spiel gegen Braunschweig am Sonntag hat keinen Einfluss mehr auf den Abstiegskampf. Aber für den SV Wehen Wiesbaden heißt es: Alarmstufe rot. Zumindest den Relegationsplatz halten mit einem Sieg gegen St. Pauli! Und der Trainer will am liebsten das ganze Stadion mitnehmen.
Nils Döring, Trainer SV Wehen Wiesbaden
„Was unsere Fans das ganze Jahr auf sich genommen haben – sei es bei den Heimspielen oder den Auswärtsspielen – das ist einfach beeindruckend. Man hat eine absolute Entwicklung gesehen, wie viele Menschen, wie viele Fans hier ins Stadion kommen. Und dann hoffen wir einfach am Sonntag auf eine tolle Atmosphäre, auf ein tolles Spiel und da freuen wir uns einfach riesig drauf.“
Arnold: Die zweite Liga also komplett am Sonntag, auch da alle Spiele parallel um 15:30 Uhr.
Appelmann: Ein richtiges Herzschlag-Finale kommt da zum Abschluss auf uns zu. Vielen Dank Thorsten, für deinen Ausblick aufs letzte Bundesliga-Wochenende!
Markus Appelmann, Moderator:
Thorsten, ganz spannend wird’s im Tabellenkeller.
Thorsten Arnold, Sportreporter:
Na klar, Mainz 05 kann aus eigener Kraft – wer hätte das vor ein paar Wochen geglaubt – den direkten Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen. Am allerletzten Spieltag. Das ist wieder so typisch Mainz 05, Drama ganz zum Schluss. Und die Ausgangsposition ist sowas von klar, da müssen wir gar keine Tabelle mehr einblenden: Wenn die Mainzer auswärts in Wolfsburg nicht verlieren, dann haben sie es geschafft: Auch im nächsten Jahr Liga Eins! Ja und im Falle eine Niederlage, da kommt es auf das Ergebnis von Verfolger Union Berlin an, dass die eben nicht gewinnen. Da schielt man doch immer mal mit einem Auge auf das Ergebnis in Berlin. Oder, Bo Henriksen?
Bo Henriksen, Trainer 1. FSV Mainz 05
„Ich will überhaupt nix wissen! Ich hab auch meinem Trainerteam gesagt, dass ich nichts wissen will. Das Ding für uns ist doch: Rausgehen und unsere Sache erledigen! Wir brauchen Punkte. Vom ersten Tag, als ich herkam. 12 Spiele lang. Und es ist immer noch so. Das ist die Hauptsache, dem gilt die volle Konzentration. Es interessiert mich nicht, was irgendjemand anderes macht!“
Arnold: Entscheidend könnte auch die Kulisse in Wolfsburg sein: Gefühlt fährt halb Mainz dort hin, will das Stadion in Rot einfärben. Und sollte es klappen, da kann die Stadt Mainz schon mal gucken, wo sie das Trainer-Denkmal für den „Retter“ Bo Henriksen hinstellt.
Appelmann: Vom Denkmal-Status ist Eintracht-Trainer Dino Topmöller gefühlt noch weit entfernt. Seine Einstands-Saison verlief doch ziemlich durchwachsen. Aber kurioserweise könnten die Frankfurter noch die Champions League erreichen.
Arnold: Ja, wenn Dortmund das Champions League Finale gegen Real Madrid gewinnt. Aber Voraussetzung ist erstmal, dass die Eintracht ihren Tabellenplatz 6 hält. Ein Unentschieden daheim gegen Leipzig würde reichen – mit einer „ausgeschlafenen“ Leistung.
Dino Toppmöller, Trainer Eintracht Frankfurt
„In den letzten Wochen war es schon so, dass der Gegner direkt mit der ersten Chance getroffen hat. Das müssen wir einfach besser verteidigen. Ich glaube nicht, dass es daran liegt, dass wir nicht wach genug gewesen sind. Manchmal ist nicht alles zu erklären. Aber das sollten wir schon vermeiden, dass wir da einem frühen Rückstand hinterher laufen müssen.“
Arnold: Mal abwarten, ob alle Spieler morgen fit sind. Aktuell grassiert eine Infekt-Welle bei der Eintracht. Der Trainer hat sich gestern vor dem Training sogar eine Infusion geben lassen, musste dann aber ins Bett, die Pressekonferenz auf heute verschieben. Mal gucken, ob nicht der ein oder andere morgen noch flach liegt.
Appelmann: Im Bett geblieben wären am vergangenen Wochenende am liebsten auch die Fans vom bereits abgestiegenen SV Darmstadt. 0:6 hieß es im letzten Heimspiel.
Arnold: Und morgen könnte es nochmal schlimmer kommen. Zum Abschluss auswärts in Dortmund! Die wollen auch einen versöhnlichen Liga-Abschluss daheim, da kann’s auch nochmal richtig scheppern für die Lilien.
Appelmann: Darmstadt ist runter in Liga 2 – im Unterhaus drin zu bleiben ist hingegen für andere Clubs das große Ziel.
Arnold: Ja, Kaiserslautern hat ja schon den Klassenerhalt gesichert, kann sich jetzt voll und ganz aufs große DFB-Pokalfinale in Berlin nächstes Wochenende konzentrieren. Das letzte Spiel übrigens mit Friedhelm Funkel als Trainer, da bleibt’s dabei, das hatte er zu seinem Antritt schon so gesagt. Das Spiel gegen Braunschweig am Sonntag hat keinen Einfluss mehr auf den Abstiegskampf. Aber für den SV Wehen Wiesbaden heißt es: Alarmstufe rot. Zumindest den Relegationsplatz halten mit einem Sieg gegen St. Pauli! Und der Trainer will am liebsten das ganze Stadion mitnehmen.
Nils Döring, Trainer SV Wehen Wiesbaden
„Was unsere Fans das ganze Jahr auf sich genommen haben – sei es bei den Heimspielen oder den Auswärtsspielen – das ist einfach beeindruckend. Man hat eine absolute Entwicklung gesehen, wie viele Menschen, wie viele Fans hier ins Stadion kommen. Und dann hoffen wir einfach am Sonntag auf eine tolle Atmosphäre, auf ein tolles Spiel und da freuen wir uns einfach riesig drauf.“
Arnold: Die zweite Liga also komplett am Sonntag, auch da alle Spiele parallel um 15:30 Uhr.
Appelmann: Ein richtiges Herzschlag-Finale kommt da zum Abschluss auf uns zu. Vielen Dank Thorsten, für deinen Ausblick aufs letzte Bundesliga-Wochenende!









