Mainz 05 fast gerettet, Wehen Wiesbaden noch nicht
„ZAMMEGEHALL! DRIN GEBLIBB!“ – „Zusammengehalten! Drin Geblieben!“ schallt es aus der Pfalz. Der 1. FCK Kaiserslautern konnte sich am Wochenende trotz Niederlage den Klassenerhalt sichern. Die Roten Teufel spielen also auch nächste Saison in Liga 2. Und aus der will der SV Wehen Wiesbaden auf keinen Fall absteigen. Den direkten Klassenerhalt hat der Klub verspielt. Aktuell stehen die Wiesbadener auf dem Relegationsplatz. Und auch der direkte Abstieg ist noch nicht abgewendet.
Nils Döring, Trainer SV Wehen Wiesbaden
„Es hat alles nicht sollen sein. Wir haben das zweite Spiel leider nach einer Standardsituation verloren. Und jetzt gilt es, die Relegation zu sichern. In die Köpfe reinzuhören, den Jungs weiterhin Mut und Selbstvertrauen mit auf den Weg zu geben. Aber natürlich auch diese Dinge, die ich gerade angesprochen habe, im letzten Drittel diese Konsequenz, dieses Risiko einfach dann in der Trainingswoche auch umsetzen und verbessern.“
„Bestenfalls Relegation“ für Wiesbaden. Auf der anderen Rheinseite heißt es „schlechtestenfalls Relegation“. Der 1. FSV Mainz 05 hat mit Platz 15 gute Chancen auf den direkten Klassenerhalt. Absteigen können die 05er nach ihrem fulminanten Sieg gegen Borussia Dortmund nicht mehr.
Bo Henriksen, Trainer 1.FSV Mainz 05
„Wir hatten selbst in der Hand. Wir hatten die Chance, selbst über unser Schicksal zu entscheiden. Das wollten wir tun. Es war ein Finale. Ich habe den Jungs gesagt: Spielt es wie ein Finale! Genießt es. Geht da raus! Nicht viele bekommen die Möglichkeit, fünf solcher Finals zu spielen. Und wir gönnen uns ein weiteres Finale am Samstag. Ich bin stolz darauf, was wir geschafft haben. Das hat uns Energie gegeben. Und jetzt müssen wir da raus gehen und nichts verwalten, sondern angreifen und jagen. Und uns gut präsentieren.“
Für die hessischen Bundesligavereine war es hingegen kein schönes Wochenende. Eintracht Frankfurt braucht nach dem 1:1 in Mönchengladbach noch einen Punkt, um Platz 6 abzusichern, der sogar für die Champions League reichen könnte. Sechs ist auch das Stichwort für Darmstadt 98. Die schon abgestiegenen Lilien verabschiedeten sich in ihrem vorerst letzten Bundesliga-Heimspiel mit einem 0:6 gegen Hoffenheim von ihren Fans.









