Weitere Nachrichten im Überblick
Anmoderation:
Im Fall des mutmaßlichen sexuellen Übergriffs auf ein 15-jähriges Mädchen in Speyer gibt es einen vierten Tatverdächtigen. Das hat die Staatsanwaltschaft Frankenthal mitgeteilt. Bei einer Faschingsparty der Katholischen Jungen Gemeinde in Speyer sollen die jungen Männer zwischen 15 und 19 Jahren das Mädchen angegriffen haben. Bei den Verdächtigen soll es sich um drei Syrer und einen Deutsch-Kroaten handeln.
Und damit zu weitern kurzen Nachrichten von heute:
Klinikverbund soll erhalten bleiben
Nachdem die Übernahmeverhandlungen des finanziell angeschlagenen Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein mit der Sana AG gescheitert sind, haben sich heute Vertreter der betroffenen Kommunen mit dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsminister Clemens Hoch über mögliche Perspektiven beraten. Der Klinikverbund mit seinen fünf Standorten im Land unter anderem in Koblenz und Mayen ist auf finanzielle Hilfe angewiesen.
Clemens Hoch (SPD), Gesundheitsminister Rheinland-Pfalz
„Wir als Land haben immer gesagt, wir stehen Gewehr bei Fuß, wenn es darum geht, die Investitionsentscheidungen größtmöglich auch zu fördern. Und zu dieser Entscheidung stehen wir weiterhin. Wir haben aber auch heute genehmigen können, dass über die Verhandlungen zum Pflegebudget in den kommenden Wochen 9 Millionen Euro dem Klinikum an Liquidität zufließen. Da bin ich auch den Krankenkassen in Rheinland-Pfalz sehr dankbar, dass das möglich ist.“
Der Koblenzer Stadtrat berät zur Stunde darüber, ob die Stadt den Klinikverbund erneut finanziell unterstützt.
Russland fahndet nach deutschem Politiker
Der Frankfurter FDP-Politiker Michael Rubin steht laut Medienberichten wegen angeblich feindseliger Handlungen gegen Russland auf einer Fahndungsliste des russischen Innenministeriums. Rubin hat belarussische Wurzeln und engagiert sich seit Jahren gegen den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko und für die Opposition in Russland. Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner sprach von einem Einschüchterungsversuch.
Gästezahlen steigen
Die Sehenswürdigkeiten in Hessen haben im vergangenen Jahr mehr Touristen angelockt. Insgesamt besuchten fast 15 Millionen Gäste das Land. Das waren 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Allerdings liegen die Zahlen noch 6 Prozent unter dem Niveau vor der Corona-Krise. Fast alle Städte und Landkreise konnten einen Zuwachs an Gästen verzeichnen. Die meisten von ihnen kamen nach wie vor aus Deutschland. Für Rheinland-Pfalz liegen die Zahlen noch nicht vor.









