Ihr SAT.1 Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen

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Weitere Nachrichten im Überblick

Jan. 25, 2024

Prozess nach Tod auf Fußballplatz — Mehr präparierte Geldautomaten gefordert — Aktiv gegen Rassismus
Anmoderation:
Bei Streik denken alle erstmal an den derzeitigen Bahnstreik – aber auch bei der Lufthansa Tochter Discover Airlines werden morgen Piloten und Kabinenpersonal die Arbeit niederlegen. Mit dem vierundzwanzigstündigen Streik wollen die Gewerkschaften bessere Arbeitsbedingungen durchsetzen. Ein Sprecher der Discover Airlines bezeichnete den Arbeitskampf als unnötige Eskalation. Die Fluggesellschaft werde versuchen, mit einem Ersatzflugplan möglichst viele Fluggäste an die gewünschten Ziele zu transportieren.
Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten: .
Prozess nach Tod auf Fußballplatz
In Frankfurt steht seit heute ein 17-Jähriger wegen einer tödlichen Schlägerei auf einem Fußballplatz vor Gericht. Der Angeklagte war Mitglied einer Mannschaft aus Metz in Frankreich. Er soll an Pfingsten vergangenen Jahres bei einem Jugendfußballturnier einen 15 Jährigen Jungen aus Berlin so geschlagen haben, dass er drei Tage später starb. Der 17-Jährige muss sich jetzt wegen Körperverletzung mit Todesfolge verantworten. Weil er noch minderjährig ist, findet der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Mehr präparierte Geldautomaten gefordert
Damit sich die Zahl der Geldautomatensprengungen deutlich verringert, sind nach Ansicht des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz auch die Banken gefordert. Trotz der hohen Kosten sollten die Geldinstitute ihre Automaten mit Systemen ausstatten, die Geldscheine bei einer Sprengung einfärben. Dadurch werde das Geld für die Täter wertlos. Wenn sie nicht an brauchbare Beute gelangen könnten, würden die kriminellen Banden auch weniger Geldautomaten sprengen. Das zeigten die Erfolge mit Färbesystemen in Frankreich.
Aktiv gegen Rassismus
Die Sophie-Scholl-Schule in Mainz ist heute mit dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet worden. Dafür müssen sich mindestens 70 Prozent der Schüler schriftlich dazu verpflichteten, sich gegen Diskriminierung jeder Art und für Zivilcourage zu engagieren. Patin des Projekts an der berufsbildenden Schule ist die rheinland-pfälzische Jugendministerin Katharina Binz. In Rheinland-Pfalz gibt es jetzt 199 Schulen, die dem europaweiten Netzwerk gegen Rassismus angehören.