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Weitere Nachrichten im Überblick

Jan. 24, 2024

Plädoyer im Trierer Prozess nach Disco-Randale — Schockanrufe mit KI möglich — Mehr Geld für Mainzer Straßenfastnacht
Anmoderation:
Die Polizei hat heute die Autobahn A7 bei Hünfeld in Osthessen für längere Zeit in beide Richtungen voll gesperrt. Grund waren Ermittlungen, nachdem offenbar gestern Morgen ein LKW aus einem anderen Fahrzeug heraus beschossen wurde. Der Fahrer des Lasters blieb zum Glück unverletzt. Auf der Autobahn kamen heute auch mehrere Spengstoff-Spürhunde zum Einsatz. Verdächtiges gefunden wurde bislang nicht. Die Polizei sucht nun mögliche Zeugen.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten des Tages.
Plädoyer im Prozess nach Disco-Randale
Wegen der gewalttätigen Angriffe auf Polizisten vor einer Discothek in Trier an Weiberfastnacht hat die Staatsanwaltschaft heute für zwei der elf deutschen Angeklagten Haftstrafen ohne Bewährung gefordert. Ein 43-Jähriger soll für ein Jahr und neun Monate ins Gefängnis. Der einzige erwachsene Angeklagte ist wegen Körperverletzung vorbestraft. Für einen mehrfach vorbestraften 17-Jährigen fordert die Staatsanwaltschaft zwei Jahre Haft. Die weiteren Angeklagten sollen vier Wochen Jugendarrest sowie Geld- und Arbeitsauflagen erhalten. Sie sollen Polizisten bei einem Einsatz in der Nacht zum 17. Februar vergangenen Jahres aus einer größeren Menschenmenge heraus massiv angegriffen haben.
Schockanrufe mit KI möglich
Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz warnt davor, dass Betrüger in Zukunft bei Enkeltricks Künstliche Intelligenz einsetzen können. Mit KI seien die Betrüger in der Lage, Stimmen zu simulieren. Der gefälschte Anruf klinge dann täuschend echt. Das LKA empfehle, Code-Wörter für den Fall solcher Anrufe zu vereinbaren. Der Einsatz der KI habe derzeit begonnen. Das Risiko sei groß, dass die Fälle rasant steigen werden.
Mehr Geld für Straßenfastnacht
Die Stadt Mainz stellt 200.000 Euro für den Rosenmontagszug bereit. Das hat der Finanzausschuss gestern Abend einstimmig beschlossen. Nach Angaben des Mainzer Carneval Vereins MCV wäre die Finanzierung des Fastnachtsumzugs ohne die Hilfe der Stadt gefährdet gewesen. Der Verein könne die stark gestiegenen Kosten vor allem für die erhöhten Sicherheitsanforderungen nicht alleine tragen. Der Stadtrat muss dem Beschluss des Finanzausschusses noch zustimmen.